Burglauer

NES-Allianz: Ladestationen für E-Bikes auf der Wunschliste

Die E-Biker wünschen sich flächendeckende Ladestationen. Eine Arbeitsgemeinschaft der NES-Allianz wird sich mit den Bürgermeistern in Verbindung setzen, um in den Gemeinden Standorte für Ladesäulen festzulegen, wie hier in Bad Neustadt am Busbahnhof.
Foto: Brigitte Chellouche | Die E-Biker wünschen sich flächendeckende Ladestationen. Eine Arbeitsgemeinschaft der NES-Allianz wird sich mit den Bürgermeistern in Verbindung setzen, um in den Gemeinden Standorte für Ladesäulen festzulegen, wie ...

Die Lenkungsgruppe der NES-Allianz traf sich zu ihrer Sitzung in der Rudi-Erhard-Halle in Burglauer. So konnten die Hygienemaßnahmen und der Abstand gut eingehalten werden. Vorsitzender Georg Straub und Allianz-Managerin Hannah Braungart hatten zur Sitzung Bertram Vogel, Geschäftsführer der Tourismus Rhön GmbH, und Sophia Markert vom Rhön Online-Marketing eingeladen.

Der neue GmbH-Chef stellt sich vor

Vogel stellte sich vor und betonte, dass ihm die Region mit ihren Orten sehr am Herzen liege. Er wolle ein Netzwerk mit guter Kommunikation aufbauen, damit "wir wissen, was die einen machen und die anderen schon gemacht haben". Die Rhön GmbH würde gerne mit den Bürgermeistern zusammenarbeiten und Dialoge führen. Gerne nehme er auch Vorschläge an, sagte Vogel. Er habe momentan drei Schwerpunkte gesetzt, das seien das Wandern, die Dachmarke Rhön mit Biosphärenreservat und der Sternenpark. Er bat die Bürgermeister um konstruktive Zusammenarbeit.

E-Bike-Ladesäulen werden immer wichtiger, da die Zahl dieser Fahrräder stetig zunimmt. Eine flächendeckende Infrastruktur von Ladesäulen in der Region sei nur vorteilhaft. Daher bildete sich innerhalb der NES-Allianz eine Arbeitsgemeinschaft E-Bike, die dieses Ansinnen voranbringen soll. So bat Hannah Braungart die Bürgermeister als Vertreter der Kommunen, sich über mögliche Standorte, wie Dorfplatz oder Wirtshaus, zu beraten. Zudem will sich die Allianzmanagerin dafür einsetzen, mit den Nachbarallianzen gemeinsam dieses Projekt umzusetzen.

Ist auch eine mobile Station denkbar?

Ferner soll das bestehende Radwegenetz überarbeitet und verbessert werden. Eventuell könnte es in Schwierigkeitsstufen eingeteilt werden. So kann die Attraktivität für die Radfahrer gesteigert werden. Auch eine mobile E-Bike-Ladestation, die zu Festen innerhalb der Gemeinden rotieren könnte, kam als Vorschlag. Daneben empfahlen die Mitglieder der Lenkungsgruppe, die Wanderwege innerhalb der Allianz in Themen zu kategorisieren. Dies könnte Gästen und Einheimischen als Angebot zur Freizeitgestaltung dienen und gleichzeitig zur Besucherlenkung beitragen.

Sophia Markert stellte das Projekt ThüCat vor, das sich vorrangig dem Tourismus in der Rhön widmet. Das Projekt gebe es seit 2018 und werde in allen Digitalkanälen präsent sein. ThüCat sei für alle Regionen offen und bezeichne nur den Namen der Datenbank, die von Thüringen finanziert wird. "Die Website hier wird unter dem Namen Rhön laufen", sagte Markert. ThüCat wurde gebaut, um die Tourismusinformationen einer Region zu bündeln. Orte, Museen, Sehenswürdigkeiten und touristische Attraktionen werden in dem Datenpool gespeichert und verknüpft. Man sei jedoch auf Experten vor Ort angewiesen, so Markert weiter. Dabei kämen die Bürgermeister ins Spiel.

Handel kann mit eingebunden werden

Die Daten müssten von den Verwaltungen in den Städten und Dörfern eingegeben werden. Es sei ein riesengroßes Projekt, betonten beide Rhön-Fachleute gleichermaßen. Sie würden sich über viele Partner freuen. Die Rhön GmbH wird ThüCat pflegen und ist auch Vertragspartner der NES-Allianz. Zusammenfassend erklärte Markert die Vorzüge der Datenbank. Sie bringe Effizienz, Aktualität, eine höhere Reichweite und fokussiere sich auf bestimmte Zielgruppen. Wichtig sei, warf Bertram Vogel ein, dass diese neue Datenbank "gefüttert werden muss". Davon lebe sie. Es kam die Frage auf, ob auch der Handel mit eingebunden werden könne. Dies wurde bejaht. Das Projekt kam bei den Bürgermeistern gut an und soll weiterverfolgt werden.

Beratungsgutscheine werden gut angenommen

Weiterhin berichtete Braungart aus der Arbeitsgemeinschaft Innenentwicklung über die Beratungsgutscheine für eine kostenlose Architektenberatung. Sie würden gut angenommen, sagte sie. Ein wichtiger Punkt sei jedoch die Erfassung von Leerständen und Baulücken innerorts. Hierzu soll in der Arbeitsgruppe ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt werden. Was alle Mitglieder befürworteten.

Das Regionalbudget 2021 ist verteilt. Von 30 Projektanträgen wurden 17 Projekte ausgewählt. 100 000 Euro Fördermittel standen für kreative Kleinprojekte zur Verfügung, teilte Braungart mit. Die 17 Projektträge werden umgehend informiert, sagte Hannah Braungart abschließend.

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