Brendlorenzen

Neue Bauplätze in Brendlorenzen und Dürrnhof

Der Bedarf an Bauplätzen ist riesig, dass Angebot gering: Leute, die in den Stadtteilen Dürrnhof oder Brendlorenzen ein Haus bauen wollen, könnten nun zum Zug kommen.
Auf dieser Ackerfläche am Nordrand des Stadtteils Dürrnhof sollen insgesamt zwölf neue Bauplätze entstehen.
Auf dieser Ackerfläche am Nordrand des Stadtteils Dürrnhof sollen insgesamt zwölf neue Bauplätze entstehen. Foto: Stefan Kritzer

Christine Stallenberger war 24 Jahre Ortssprecherin von Dürrnhof und hat sich immer dafür eingesetzt, dass junge Familien, die im Stadtteil bleiben wollen, dort auch Bauplätze erwerben können. An ihrem letzten "Arbeitstag" im Stadtrat ging dieser Wunsch nun in Erfüllung.

In Bürgerversammlungen war häufig der Wunsch geäußert worden, dass ein neues Baugebiet erschlossen wird. Nun hat die Stadt Bad Neustadt landwirtschaftliche Flächen erworben und möchte im Anschluss an die Straße "Am Wethfeld" ein Baugebiet ausweisen. Dieses Gebiet hat eine Größe von 12182 Quadratmetern und wird über die "Grabfeldstraße" und "Am Wethfeld" erschlossen. Geplant sind zwölf Bauplätze.

48 Bauplätze, auf denen 96 Wohneinheiten entstehen können, sind  in dem neuen Baugebiet "Westlich des Lebenhaner Wegs/2. Erschließungsabschnitt" in Brendlorenzen vorgesehen. Überplant wird eine 45022 Quadratmeter große Fläche. Das künftige Baugebiet wird über die "Kamill-Preiss-Allee" und die "Willi-Lemm-Straße" erschlossen, hieß es im Stadtrat. 

Standort für den Hort

Auf dem Schulberg soll ein neuer Hort für 100 Grundschulkinder entstehen. Fünf Standorte auf dem Gelände wurden von den Planern unter die Lupe genommen. Die Stadträte folgten dem Ratschlag des Bauamts und beschlossen, dass der neue Hort an die Karl-Ludwig-von-Guttenberg-Grundschule  angebaut wird. Für diese Lösung sprach, dass der Neubau eine logische Erweiterung des bereits bestehenden Gebäudes sei. 

In Neuhaus soll, wie dies in Mühlbach bereits mehrfach geschehen ist, eine ehemalige Pension in ein Wohnhaus mit kleinen Wohneinheiten umgebaut werden. Diesmal im Waldweg, wo acht Wohneinheiten in einem Haus untergebracht werden sollen. Der Stadtrat stimmte trotz fünf Gegenstimmen dem Bauvorhaben zu. Rein rechtlich, sagte Bürgermeister Bruno Altrichter, könne man diesen Bauantrag nicht ablehnen. "Solche Bauanträge führen in der Nachbarschaft zu Diskussionen", gab er zu. Bislang hat die Nachbarschaft auch nicht dem Bauantrag zugestimmt.

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