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Neue Brücken für den Brendtalradweg

Millimeterarbeit: Ein Autokran hob die neuen Brückenteile auf dem Brendtalradweg an ihren Platz.
Foto: Thomas Pfeuffer | Millimeterarbeit: Ein Autokran hob die neuen Brückenteile auf dem Brendtalradweg an ihren Platz.

Die ersten frühlingshaften Tage mit blauem Himmel und viel Sonne haben in der vergangen Woche dafür gesorgt, dass vermehrt Radfahrer auf den Rhöner Straßen unterwegs waren. Andere hat das Wetter daran erinnert, dass die nächste Fahrradsaison bevorsteht.

Da fällt dann auf, dass man derzeit eine besonders beliebte Route nicht nutzen kann: der Brendtalradweg ist seit Anfang Oktober gesperrt, beziehungsweise ist zwischen dem Abzweig Kollertshof und Unterweißenbrunn eine Umleitung eingerichtet. Fünf Brücken sollen auf der beliebten Wander-, Rad- und Inlinerstrecke ausgewechselt werden. Doch auch bei diesem Vorhaben hat der frühe Wintereinbruch den Zeitplan kräftig durcheinandergebracht. Die Arbeiten ruhten, bis am Dienstag endlich mit dem Einheben der Brücken begonnen werden konnte.

Sollte längst fertig sein

Dabei sollte das mit rund 200 000 Euro veranschlagte Projekt bereits bis zum Ende des vergangenen Jahres erledigt und der Radweg wieder befahrbar sein. Die alten hölzernen Brückkonstruktionen waren entfernt worden, der Unterbau blieb erhalten. Die Widerlager mussten angepasst werden, doch bevor die neuen Betonfertigteile eingebaut werden konnten, kamen Schnee und Frost.

Nun musste über viele Wochen eine frostfreie Phase abgewartet werden, damit die fertigen und zwischengelagerten Betonteile eingebaut, die Geländer angebracht und die Restarbeiten erledigt werden können, erläutert der zuständige Abteilungsleiter Brückenbau am Staatlichen Hochbauamt Schweinfurt, Robert Haupt. Schließlich solle der Weg sobald als möglich freigegeben werden. Die Plustemperaturen werden laut Haupt benötigt, da teils recht dünne und daher empfindliche Betonschichten aufgebracht werden müssen, „da darf es nicht reinfrieren“.

Jetzt passte das Wetter offensichtlich. Nicht unbedingt zur Freude der anderen Verkehrsteilnehmer wurde die B 279 an den entsprechenden Stellen halbseitig gesperrt, um genügend Platz zum Arbeiten zu haben. Schließlich musste ein Autokran die zwischen sechs und neun Meter langen und bis zu 22 Tonnen schweren Brückenteile vom Tieflader heben und zentimetergenau einpassen. So hievte der Kran am Dienstag vier der fünf Brücken an Ort und Stelle, diesen Mittwoch folgt die noch ausstehende.

Die Restarbeiten, „gehen dann recht flott“, weiß Robert Haupt. Jetzt komme es nur noch auf das Wetter an. Wenn es einigermaßen mitspielt, ist der Brendtalradweg in etwa einem Monat wieder befahrbar.

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