Brendlorenzen

Neuer Spielplatz: Kutschenfahrt oder Kamelritt gewünscht?

Neu hergerichteter Spielplatz im Baugebiet "Veldsacker" lässt die Kinderherzen höher schlagen
Auf dem neu hergerichteten Spielplatz im Baugebiet 'Veldsacker' haben die Kinder alle Möglichkeiten, ihren Spieldrang zu verwirklichen. Das Bild zeigt bei der offiziellen Übergabe Willi Möltner (von links), Andreas Katzenberger (beide Mitarbeiter im Bauhof der Stadt), Bürgermeister Michael Werner, die sechsjährige Lina, Volker Reininger vom Tiefbauamt, der gleich die Rutsche für Lina freigeben wird, und Stadtbaumeister Michael Wehner.
Auf dem neu hergerichteten Spielplatz im Baugebiet "Veldsacker" haben die Kinder alle Möglichkeiten, ihren Spieldrang zu verwirklichen. Das Bild zeigt bei der offiziellen Übergabe Willi Möltner (von links), Andreas Katzenberger (beide Mitarbeiter im Bauhof der Stadt), Bürgermeister Michael Werner, die sechsjährige Lina, Volker Reininger vom Tiefbauamt, der gleich die Rutsche für Lina freigeben wird, und Stadtbaumeister Michael Wehner. Foto: Peter Hüllmantel

Wie wär's mit einer Fahrt in der (hölzernen) Pferdekutsche, einem Kamelritt (Balanciergerät) oder einem Besuch im Landhaus? Kein Problem, all das ist auf dem neu hergerichteten Spielplatz im Baugebiet "Veldsacker" möglich. Ein Spielplatz, der jetzt wieder freigegeben wurde und die Herzen von Mädchen und Jungen höher schlagen lässt. Die Kids haben alle Möglichkeiten, sich auszutoben und ihrem Bewegungs- und Spieldrang freien Lauf zu lassen.

Natürlich fehlen die Schaukeln nicht. Die müssen sein. Ebenso die Sandbaustelle, auf der die Bagger zum Einsatz kommen oder einfach mit Förmchen (Sand)-Kuchen gebacken werden kann. Den Blickfang bildet die vielseitige und durchgehend "verdrehschief" gestaltete Spielekombination "Fiasko". Alle Geräte sollen für großen Spielspaß aller Altersgruppen sorgen. Wie Volker Reininger vom Tiefbauamt der Stadt sagte, weist die neue Spielanlage durch die "Gestaltung mit dezenten Farben und durch den Bau der teilweise schiefwinkeligen und in sich verdrehten Konstruktionen einen natürlichen Gesamcharakter" auf. Sie füge sich zudem harmonisch in das Landschaftsbild am Rande des Baugebietes ein.

Kies ist der neue Sand

"Ich freue mich als junger Familienvater über solche Spielplätze", sagte Bürgermeister Michael Werner. "Die Ideengeber und der Bauhof haben alles gut gemacht", lobte er mit Blick auf das Spielparadies. Hier herrsche eine schöne Atmosphäre und ein gutes Miteinander der Familien. Neben viel Grün dominiert bei den Spielgeräten (Ausnahme: die Sandbaustelle) als Bodenunterlage der Kies. "Kies ist der neue Sand", sagte Werner.

Nur die Katzen freuen sich nicht

Und Volker Reininger ergänzte: "Die Falleigenschaften von Kies und Sand sind gleich. Nur die Katzen freuen sich nicht." Als Material wurde bei den Spielgeräten unbehandeltes Lärchenholz verwendet. Die Maßnahme kostete 60 000 Euro. 35 000 Euro waren für die Geräte zu bezahlen. Der Abbau und die Entsorgung der alten Geräte sowie der Aufbau der neuen durch den Bauhof schlugen mit 25 000 Euro zu Buche.

Vor 16 Jahren hatten Eltern diesen Spielplatz weitgehend in Eigenregie gebaut. Jetzt waren die Spielgeräte in die Jahre gekommen. Damals wurden in erster Linie Robinienhölzer verbaut. Reparaturarbeiten zur Stabilisierung der Spielgeräte waren nur noch bedingt möglich, weil es sich um individuelle Robinien-Konstruktionen gehandelt hatte, für die es keine "Ersatzteile" gab.

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