Niederlauer

Niederlauer: Wo Hunde an die Leine müssen und wo nicht

Hunde haben ein große Bewegungsbedürfnis. Im Ort und im Kernzonengebiet des Waldes von Niederlauer und seinen Ortsteilen müssen sie aber an die Leine. Außerhalb dieser Bereiche dürfen sie frei herumtollen. Vorausgesetzt wird dabei, dass sie anstandslos ihrem Herrchen oder Frauchen folgen und niemanden gefährden.
Foto: Andreas Sietz | Hunde haben ein große Bewegungsbedürfnis. Im Ort und im Kernzonengebiet des Waldes von Niederlauer und seinen Ortsteilen müssen sie aber an die Leine. Außerhalb dieser Bereiche dürfen sie frei herumtollen.

Frank Reichert von der Stabsstelle für Kreisentwicklung war zu Gast in der jüngsten Ratssitzung in der Niederläurer Sporthalle. Reichert informierte über den möglichen Ausbau der Breitbandversorgung im gemeindlichen Bereich und über die neue bayerische Gigabitrichtlinie sowie über das Ergebnis des Markterkundungsverfahrens.

Gleich zu Beginn sagte Frank Reichert, dass nicht jeder Anschluss förderfähig und wirtschaftlich rentabel sei. Bis dato läuft vieles im Ort über das Koaxialkabel, welches auch Zugriff auf die schnelle "Internet-Autobahn" bietet. Es geht um die Wirtschaftlichkeit, die dafür ausschlaggebend sei, ob neue Glasfaserleitungen gelegt werden und wie hoch dann die Förderfähigkeit ist. Vom Fachmann des Landkreises ging die klare Nachricht aus, dass in der Glasfaser die Zukunft liegt.

Ein neues 'Outfit' für die Gemeinde-Internetseite

Der Breitbandbedarf mit einem höheren Datenvolumen steige stetig - Jahr für Jahr um rund 30 Prozent. Und das nicht erst seit Corona, wo Homeschooling oder Homeoffice die Leitungen verstärkt in Anspruch nehmen würden. Im Haushalt hat die Kommune laut Bürgermeister Holger Schmitt 350 000 Euro für den Breitbandausbau vorgesehen. Vor allem sei der Ausbau in Unter- und Oberebersbach, im Niederläurer Industriegebiet und für die Wasserversorgungsanlagen im Ortsbereich interessant. Nun soll eine Ausschreibung erfolgen. Die Corwese GmbH wird zum Angebotspreis von rund 4700 Euro mit der technischen Begleitung des Auswahlverfahrens beauftragt. Somit ist eine letztendliche Entscheidung erst einmal vertagt.

Die Homepage der Gemeinde soll ein neues Gesicht bekommen. Deshalb möchte man auch in Niederlauer den eingeschlagenen Weg des Landkreises und der Mitgliedsgemeinden mitgehen. „Jede Kommune soll ihr eigenes 'Outfit' bekommen“, erläuterte Marcel Reyer, Geschäftsführer der beauftragten Firma „Offizium“. Dieser stellte die neuen Möglichkeiten vor, die eigene Gemeinde modern präsentieren zu können. Bei den Räten stieß er damit auf großes Interesse. Der Trend geht in Niederlauer hin zu der „großen Lösung“, die für 3800 Euro noch mehr Individualität im Bereich der Gestaltung bietet. Ob die Gemeinde-App für 920 Euro mit ins Boot genommen werden soll, bedarf noch Diskussionsbedarf und soll in einer späteren Sitzung noch einmal Tagesordnungspunkt sein.

Praxis darf zu Wohnungen umgebaut werden

Niederlauer mit all seinen Vereinen und Organisationen soll ein einheitliches Corporate Design, also ein ganzheitliches und vor allem einheitliches, Erscheinungsbild im Bereich der Präsentation erhalten. Wie dies aussehen soll, ist noch offen. Zunächst stimmten die Räte dem Ganzen zu. Der Kostenpunkt liegt bei 2000 Euro. "Ein Logo, Wappen oder Wortspiel" soll die Wahrnehmung der Gemeinde und somit die ganze Entwicklung des Ortes mit Ortsteilen in eine positive Richtung lenken, so Marcel Reyer.

Grünes Licht gab es für den Bauantrag zur Nutzungsänderung und zum Umbau einer Praxis in zwei Wohnungen in der Grubenstraße in Niederlauer. Vorausgesetzt wird, dass die notwendigen zwölf Stellplätze nachgewiesen werden.

Wo Hunden an die Leine müssen und wo nicht

Hunde müssen an die Leine. Im Ort und auch in der ausgeschriebenen Kernzone des Waldes zwischen dem Niederläurer Sportheim und der Ortsteilgrenze zu Oberebersbach. Jagdpächter Jürgen Volkmuth stellte die Petition zum Thema „Ruhe und Rückzugsgebiete für heimische Wildarten“ vor. Sie ist bereits in der Satzung über die Anleinpflicht von Hunden in den gemeindlichen öffentlichen Anlagen und in der Verordnung zur Haltung von Hunden verankert.  Bürgermeister Schmitt betonte noch einmal, dass Hunde dort an die Leine müssen. Außerhalb dieser Bereiche dürften die Vierbeiner ihrem Spiel- und Lauftrieb auch ohne Leine nachkommen. Hierbei muss das Herrchen seinen Vierbeiner stets immer Blick haben. Außerdem muss der Hund den Kommandos anstandslos nachkommen.

Abschließend stand die Erledigung der Prüfungsfeststellung zur Jahresrechnung 2019 gemäß Gemeindeordnung auf der Tagesordnung. Die im Haushaltsjahr 2019 angefallenen überplanmäßigen oder außerplanmäßigen Ausgaben waren entweder schon in vergangenen Sitzungen abgesegnet, oder wurden nun genehmigt und so konnte die Entlastung der Jahresrechnung einstimmig erfolgen.

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