Großeibstadt

Ohne Haushalt keine konkreten Planungen

In diesem Bereich soll eine Garage entstehen. Dafür allerdings machte der Gemeinderat einige Auflagen. Keinesfalls dürfe der Blick auf die Kapelle darunter leiden.
In diesem Bereich soll eine Garage entstehen. Dafür allerdings machte der Gemeinderat einige Auflagen. Keinesfalls dürfe der Blick auf die Kapelle darunter leiden. Foto: Hanns Friedrich

Ideen für Maßnahmen innerhalb der Gemeinde hätten die Gemeinderäte von Großeibstadt einige. Dazu gehört unter anderem ein Aufzug im Gemeindehaus. Darauf verwies Gemeinderatsmitglied Sebastian Neugebauer bei der ersten Sitzung des neuen Gremiums im großen Saal des Gemeindehauses Großeibstadt. Bürgermeister Gerd Jäger sagte dazu, dass dies in diesem Jahr ganz sicher nicht mehr umsetzbar ist, vor allem, weil man nicht planen könne. „Wir haben noch keinen Haushalt für das laufende Jahr.“

Man sollte darauf drängen, dass der Haushalt 2020 endlich aufgestellt, dem Gemeinderat vorgestellt wird und beschlossen werden kann, meine Sebastian Neugebauer. Er werde bei der Verwaltungsgemeinschaft noch einmal vorstellig werden, versprach Gerd Jäger. Der Aufzug, der auch von Bürgern gefordert wird, sei aber in diesem Jahr finanziell nicht umsetzbar.

Realisierung unklar

Zweiter Bürgermeister Udo Rost erläuterte dazu, dass es zudem schwierig sei, den Aufzug ins oder am Gemeindehaus zu installieren. Man habe schon Überlegungen angestellt, aber ohne Ergebnis. Die Frage nach dem Aufzug war bei den Behandlungen der Fragen aus den Bürgerversammlungen aufgetaucht. Dabei ging es auch um Grünflächen am Dorfplatz Großeibstadt. Auch hier sei noch unklar, wann etwas realisierbar ist, das gelte auch für die geplante Dorferneuerung. Angefragt wurde, was aus den Rückständen des Johannisfeuers wird, ob sich die Gemeinde darum kümmert. Einhellig die Zusage, dass das künftig gemeindliche Aufgaben ist.

Zur Frage nach der künftigen Wasserversorgung sagte das Gemeindeoberhaupt, dass hier Landkreis, Wasserzweckverband und Regierung das Sagen hätten. Dies gelte auch für die künftige Nutzung von Hausbrunnen. Die Frage aus der Bürgerversammlung, ob die Förderkürzung bei der Zentscheune auf das Versäumnis einer Frist zurück zu führen ist, beantwortete Jäger mit einem Ja. Allerdings habe man dagegen Widerspruch erhoben. „Wir sind guter Hoffnung, dass wir das Geld wieder bekommen.“  Noch keine konkreten Planungen gibt es für die alte Schule.

Handläufe für die Brücke

Kleineibstädter fragten nach Handläufen an den Brücken der Barget. „Fünf solcher Handläufe wird es geben, das ist bereits veranlasst,“ sagte Gerd Jäger. Das gilt auch für die Absicherung der Saugstelle für die Feuerwehr. Bei einer weiteren Frage in der Kleineibstädter Bürgerversammlung ging es um zwei Wege am Endesweg. Hierzu gab es bereits eine Ortsbegehung. Dort sind zwei Straßen, die zusammengeführt werden sollen. Die Kosten pendeln sich voraussichtlich bei rund 100 000  Euro ein. Deshalb wird der Bürgermeister noch einmal Kontakt mit dem Architekten aufnehmen, um eventuell Alternativen zu finden. Der Kleineibstädter Anwohner hatte die mangelnde Befestigung moniert.

Ausführlichst befasste sich der Gemeinderat mit einem Antrag auf Vorbescheid zum Bau einer Garage an der Straße gegenüber der Kapelle. Wichtig war es Bürgermeister Gerd Jäger, dass der Blick auf die Kapelle nicht verbaut wird. Nach langwieriger Diskussion einigte man sich gegen eine Stimme darauf, dass man dem zustimmen könne, allerdings unter bestimmten Auflagen. Dann stand der Ausbau eines Wegstückes von der Einmündung am Mosesbrunnen in den Tannengartenweg bis zum Lindenweg zur Diskussion. Anwohner des Grundstücks am Mosesbrunnen verwiesen auf die anhaltende Trockenheit und die Sperrung der Bundesstraße, weshalb diese Wege genutzt wurden. Das bringe Staubbelastung mit sich.

Andere Straßen dringlicher

Bürgermeister Gerd  Jäger sagte, dass man bei einer Ortseinsicht feststellt, dass das betroffene Wegstück mit einer Asphaltdecke befestigt ist und lediglich Gartengrundstücke und landwirtschaftliche Anwesen erschließt. Sehr schnelles Fahren sei durch die geringe Straßenbreiten unwahrscheinlich. Man war sich einig, dass andere Straßen im Ortsbereich von Großeibstadt wichtiger seien. Allerdings sollen Angebote eingeholt und dann noch einmal das Thema besprochen werden.

Wieder einmal ging es um die Instandsetzung der Spielplätze in Groß- und Kleineibstadt. Bürgermeister Gerd Jäger schlug vor, einen „Arbeitskreis Spielplatz“ zu gründen. Einiges müsse gemacht werden. Eingebunden werden sollten auch Eltern, sagte Gemeinderätin Birgit Reder-Zirkelbach und Anja Wachenbrönner meinte, dass solch ein Arbeitskreis von Vorteil sei. Das habe sich beim Spielplatz am Sportplatz in Großeibstadt gezeigt. Wichtig war es dem Gremium, dass dieser Arbeitskreis zeitnah aktiv werden sollte. Bürgermeister Gerd Jäger verwies auf eine Bitte der Allianz Grabfeldgau. Diese möchte eine neue Radkarte erstellen lassen. Für die entsprechenden Fotos wird eine Gruppe Radler zusammengestellt. Wer Interesse hat, sollte sich melden.

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