Dürrnhof

Photovoltaikanlage löst bei Dürrnhofern nicht gerade Freude aus

Bei einer Ortsbegehung im Dezember machten sich einige Dürrnhöfer ein Bild von der Dimension der geplanten 34 Hektar großen Photovoltaikanlage.
Foto: Eckhard Heise | Bei einer Ortsbegehung im Dezember machten sich einige Dürrnhöfer ein Bild von der Dimension der geplanten 34 Hektar großen Photovoltaikanlage.

Wenn es nach den Vorstellungen der Schweinfurter 1A-Solar-Projekt GmbH geht, soll bei Dürrnhof eine 34 Hektar große Freiflächenphotovoltaikanlage entstehen. Im Dezember hatte es dazu eine Begehung mit Bürgern aus dem Ort gegeben, am kommenden Donnerstag steht das Thema auf der Tagesordnung des Stadtrats.

Alles andere als Freude bei den Ortsbewohnern

Bei Ortsbewohnern hat das Vorhaben alles andere als Freude ausgelöst und jetzt befürchtet Ortssprecher Stefan Rath, dass bei der Zusammenkunft schon Nägel mit Köpfen gemacht werden. Schon die Ortsbesichtigung im Dezember sei recht kurzfristig angesetzt worden, so dass über den Termin nur relativ wenige Ortsbürger informiert gewesen seien, kritisiert der Ortssprecher. Jetzt erneut eine seiner Ansicht nach verfrühte Behandlung im Stadtrat.

Werden am Donnerstag schon Tatsachen geschaffen?

Er befürchtet, dass am Donnerstag schon Tatsachen geschaffen werden, obgleich die Auseinandersetzung mit dem Thema in Dürrnhof noch gar nicht richtig begonnen habe. Er habe erst am vergangenen Donnerstag ein Rundschreiben an die Bürger verfasst und darin über die Planungen und eine im März angesetzte Bürgerversammlung informiert.

"Warum wird nicht erst die Bürgerversammlung abgewartet", fragt sich Rath. Aus diesem Grund habe er sich auch an den Bürgermeister gewandt, und um Absetzung des Tagesordnungspunktes gebeten.

"Am Donnerstag wird keine Entscheidung über das Projekt fallen"

Der Bürgermeister winkt hingegen ab. "Am Donnerstag wird keine Entscheidung über das Projekt fallen", versichert Michael Werner. Es gehe lediglich darum, die Bauleitplanung zu eröffnen. Damit könne die öffentliche Diskussion beginnen und das Vorhaben beschrieben werden.

Dabei würden dann auch Einsprüche berücksichtigt, die zum Beispiele die Ausmaße verändern, etwa solche, die Sichtbarkeit von Dürrnhof aus betreffen. "Noch ist nichts entschieden, aber man muss ja wissen, worüber man spricht", sagt Werner abschließend.   

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