Mellrichstadt

Pokerface und Maulsperre: Abistreich am MPG

"Abi-Vegas - um jeden Punkt gepokert", so lautet das diesjährige Motto der Abiturienten am Martin-Pollich-Gymnasium. Beim Abistreich mussten die Lehrer um Punkte spielen.
Pokerrunde beim Abistreich: Schulleiter Robert Jäger musste gegen seine Stellvertreterin Gabriele Seelmann spielen.
Foto: Anja Behringer | Pokerrunde beim Abistreich: Schulleiter Robert Jäger musste gegen seine Stellvertreterin Gabriele Seelmann spielen.

Durch mit Farben bewaffnete Abiturienten mussten sich die Schüler am Martin-Pollich-Gymnasium am Montagmorgen ihren Weg ins Schulhaus erkämpfen. Den gewohnten Weg konnten sie nicht nehmen, da die Haupttreppe mit einer Papierflut und Luftballons gesperrt war. Über Umwege ging es in die Aula, wo der Abistreich mit Spielen und Videos seinen Lauf nahm.

Lehrer werden auf die Bühne gerufen

"Herzlich willkommen, liebe Schülerinnen und Schüler, auch genannt Gestrafte, die hier noch ziemlich lange bleiben dürfen", begrüßte Andreas Hiby seine ehemaligen Mitschüler. Der Abiturient moderierte zusammen mit Samira Braungart-Zink den Abistreich. Dann rief Hiby einige Lehrer auf die Bühne: Wolfgang Fell, Urs John und Kristin Aust bildeten ein Team mit Schulleiter Robert Jäger an der Spitze.

Die gegnerische Gruppe waren Carsten Eberlein, Claus Beck und Petra Mägdefrau mit der stellvertretenden Schulleiterin Gabriele Seelmann. Angelehnt wurde der Abistreich ans Abitmotto "Abi-Vegas - um jeden Punkt gepokert". Während die Teamleiter am Pokertisch Platz nahmen, begannen ihre Teams, um Pokerchips für sie zu spielen.

Situationen richtig zuordnen

Die Moderatoren beschrieben Szenen aus der Schule – die Lehrer mussten raten, welcher Schüler beteiligt war. Ratlosigkeit gab es bei der Frage, welcher Schüler einen Verweis für "Muhen" im Unterricht bekommen hatte. Schneller wussten die Lehrer, wer sich wegen Höhenangst im Theater übergeben musste. Den Rundensieg erspielte Team Seelberg.

Schnelligkeit gefragt: Erst musste gebuzzert werden, dann durfte das flottere Team einen Namen beim Schüler-Raten vorschlagen.
Foto: Anja Behringer | Schnelligkeit gefragt: Erst musste gebuzzert werden, dann durfte das flottere Team einen Namen beim Schüler-Raten vorschlagen.

Zwischen den Spielrunden gab es immer ein Video, bei der sich alle über kleine Clips rund um den Schulalltag amüsieren konnten. So wurden beispielsweise fünf Arten, ein Referat zu halten, von übermotiviert bis falsches Thema, vorgestellt.

Taschen zielsicher werfen

Das zweite Spiel bezog sich auf eine Regel in der Mensa. Taschen dürfen dort nicht mehr einfach stehen, sondern müssen in Regale geräumt werden. Wie gut die Lehrer das selbst können, durften sie in einem Wurfspiel unter Beweis stellen. Dabei musste eine Büchertasche ins Regalfach geworfen werden.

Beim Aufräumen der Schultaschen war Zielsicherheit gefragt. Wolfgang Fell holte weit aus.
Foto: Anja Behringer | Beim Aufräumen der Schultaschen war Zielsicherheit gefragt. Wolfgang Fell holte weit aus.

Je nachdem welches Fach getroffen wurde, gab es verschiedenene Punktzahlen. Nach kurzen Startschwierigkeiten hatten die Lehrer den Dreh raus. Den Gewinn konnte sich wieder das Team Seelmann sichern. Aktiv ging es weiter beim Parcours. Für Casten Eberlein und Urs John hieß es mit einem Tablett mit Wasserbechern unter Tischen durchzukriechen und über Stühle zu balancieren. 

Abzüge wegen verschüttetem Wasser

Eine zusätzliche Schwierigkeit: Die Lehrer mussten Schwimmflügel anlegen. Eberlein startete, verschüttete aber bei der letzten Hürde einige seiner Becher. Dafür gab es Abzüge auf seine Zeit. John stellte sich den Hindernissen als zweiter und konnte den ersten Sieg für das Team Jäger sichern.

Beim Parcours mit Wasserbechern und Schwimmflügeln über Stühle. Dieser Herausforderung stellte sich Urs John.
Foto: Anja Behringer | Beim Parcours mit Wasserbechern und Schwimmflügeln über Stühle. Dieser Herausforderung stellte sich Urs John.

Beim vierten Spiel ging es wieder etwas ruhiger zu. Die Abiturienten hatten Stilblüten ihrer Lehrer gesammelt, die sie nun vortrugen. Anhand der jeweils beschriebenen Situation mussten die Teams erkennen, welcher Lehrer für die Stilblüte verantwortlich war. Die Runde entschied das Team Jäger für sich.

Verständlich lesen mit "Maulsperren"

Für große Lacher sorgte das letzte Spiel, genannt "Klartext". Die Lehrer setzten sich Spangen in den Mund. Derart mit "Maulsperren" ausgerüstet, mussten sie vorlesen  und ihre Mitspieler das Vorgelesene erraten. Von "violetten Blütenblättern" bis hin zu "Magier zaubern mit mystischen Zaubersprüchen" forderte das Spiel Sprecher und Hörer. 

Mit 'Maulsperre' verständlich vorlesen – daran versuchte sich Kristin Aust. Ihre Teamkollegen sollten die Sätze erkennen.
Foto: Anja Behringer | Mit "Maulsperre" verständlich vorlesen – daran versuchte sich Kristin Aust. Ihre Teamkollegen sollten die Sätze erkennen.

Team Seelmann gewann die Runde. Im Finale mussten schließlich Seelmann und Jäger gegeneinander pokern. Jäger entschied sich schnell für "All-in", Seelmann musste mitziehen. Dann stand sein Paar gegen Seelmanns Drilling. Seelmann und ihr Team gewannen. Mit der Siegerehrung wurde die Gaudi in der Schule beendet.

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