Salz

Politischer Meinungsaustausch bei der CSU Salz

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Foto: Sven Hoppe | Symbolbild

Als Gast konnte Vorsitzender Hartmut Brunner bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Salz Landrat Thomas Habermann begrüßen, der vom CSU-Parteitag in Nürnberg berichtete, das politische Geschehen im Wahlkampf beleuchtete und die Situation der CSU in der Umbruchsituation darstellte. Anregungen und Stoff genug für interessante Gespräche.

Diskussion über coronabedingte Kindergartenregelungen

Eine rege Diskussion entspann sich über die coronabedingten Kindergartenregelungen im Landkreis. Viele Eltern seien unzufrieden und frustriert, die unterschiedlichen Regelungen in benachbarten Landkreisen seien schwer zu verstehen. Oberstes Ziel der Landkreisverwaltung ist es laut Habermann, Schließungen der Kindergärten und -tagesstätten nach Möglichkeit zu vermeiden, da diese große Auswirkungen auf die berufliche Situation der Familien habe. Je nach Infektionsgeschehen, räumlicher und personeller Ausstattung fielen die Maßnahmen nach Absprache mit dem Gesundheitsamt unterschiedlich aus. Eine vollständige Impfung des Personals könnte in einigen Fällen aber schon zur Entspannung beitragen, so der Appell des Landkreischefs.

Problemlos verliefen die Vorstandswahlen. Einen Vertrauensbeweis gab es für Hartmut Brunner, der in seinem jahrelangen ehrenamtlichen Engagement als erster Vorsitzender bestätigt wurde. Besonderen Dank richtete Hartmut Brunner an den entschuldigt fehlenden Dietrich Haase, der auf eigenen Wunsch aus der Vorstandschaft ausscheidet. Er hat als früherer Vorsitzender den Ortsverband lange Zeit geführt. An seiner Stelle wurde Markus Gessner gewählt. Neu im Vorstandsgremium ist auch Andreas Ihls, der die Funktion des Digitalbeauftragten übernimmt. Stellvertretende Vorsitzende, Kassenwart, Schriftführer und Beisitzer wurden in ihren Ämtern jeweils bestätigt.

Balance zwischen Moderne und Tradition wahren

Über Aktuelles und Zukunftsaufgaben der Gemeinde Salz berichtete Bürgermeisters Martin Schmitt. Unter vielen anderen Aufgaben beschäftigt sich der Gemeinderat mit der Innenentwicklung des Ortskerns. Dabei gilt es die Balance zwischen moderner wohnungsbaulicher Nutzung bei gleichzeitiger Erhaltung des Dorfcharakters zu wahren. Ein weiteres Projekt ist die Gestaltung des Geländes am Dorfweiher. 

Sechs Häuser mit 84 Wohneinheiten auf der Industriebrache?

Fortschritte gibt es bei der Gestaltung der Industriebrache an der Frankenstraße. Pläne für den dort geplanten Wohnungsbau sollen noch im laufenden Jahr zur Genehmigung eingereicht werden. Vorgesehen ist, dass in verdichteter Bauweise sechs Häuser mit Tiefgaragen und insgesamt 84 Wohneinheiten entstehen könnten. In der Diskussion ist trotz dieses Projektes aufgrund der immer noch hohen Nachfrage nach Einfamilienhäusern die Ausweisung und Erschließung eines neuen Baugebietes. Aber auch hier gilt es die Balance zwischen Ortserweiterung mit Flächenverbrauch und der bestehenden Infrastruktur, wie Kanal-, Wassersystem, Kindergarten und Schule zu wahren, gab Bürgermeister Schmitt abschließend zu bedenken.

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