Burglauer

Quartiersmanagement in Burglauer: Im vertrauten Umfeld leben

Gemeinsam alt werden und das am liebsten in den eigenen vier Wänden. Das Ratsgremium   beschloss die Einführung eines Quartiermanagements, das sich mit dem Thema intensiv auseinander setzen und neue Zukunftswege öffnen soll. Der Handlungsbedarf ist nicht zuletzt durch den demografischen Wandel gegeben.
Gemeinsam alt werden und das am liebsten in den eigenen vier Wänden. Das Ratsgremium beschloss die Einführung eines Quartiermanagements, das sich mit dem Thema intensiv auseinander setzen und neue Zukunftswege öffnen soll. Der Handlungsbedarf ist nicht zuletzt durch den demografischen Wandel gegeben. Foto: Andreas Sietz

Die Menschen werden bekanntlich immer älter. Mit diesem Thema hat sich das Landratsamt im Rahmen der NES-Allianz intensiv auseinander gesetzt. Die Arbeitsgemeinschaft hat sich mittlerweile auf die Suche nach Lösungsmöglichkeiten gemacht. Alle Projekte verfolgen das Ziel, dass alle möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld wohnen leben können. Veronika Enders vom Landratsamt Rhön Grabfeld stellte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats das Konzept des Quartiermanagements vor. Dieses umfasst das Wohnen und die Grundversorgung, ortsnahe Unterstützung und Pflege sowie Beratung und soziale Netzwerke.

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration unterstützt die Entwicklung von Quartierskonzepten im Rahmen einer befristeten staatlichen Förderung in Höhe von bis zu 80 000 Euro für vier Jahre. Ein Quartiermanager könnte im Rathaus untergebracht werden, so Bürgermeister Marco Heinickel. Die Stelle soll als Halbtagsstelle eingerichtet werden und das war so manchem Ratsmitglied etwas zu viel. Eine interkommunale Zusammenarbeit mit anderen Kommunen sei laut Veronika Enders vom Ministerium nicht gewünscht. So ein Konzept für die Senioren konnte sich der Rat aber dennoch gut vorstellen und fasste gegen vier Stimmen den Beschluss, die Erstellung trotz vier Gegenstimmen voran zu treiben. Das zu erarbeitende Konzept dient als Grundlage für die Antragstellung auf Förderung im Rahmen der Förderrichtlinie "Selbstbestimmtes Leben im Alter" der Bayerischen Staatsregierung. Die Höhe der Personal- und sonstigen Sachkosten werden für den Zeitraum von vier Jahren auf rund 115 000 Euro geschätzt.

Gemeinde übernimmt das Defizit

Die Mittagsbetreuung an der Grundschule soll auch im kommenden Schuljahr weiter laufen, dies beschloss der Gemeinderat um Bürgermeister Marco Heinikel. Der Preis bleibt stabil. Bislang sind 39 Kinder angemeldet. Die nicht gedeckten Kosten in Höhe von 25 000 übernimmt die Gemeinde. Aber im Folgejahr komme man um eine Preiserhöhung nicht herum, so der Gemeinderat.

Ferner stimmte das Ratsgremium der isolierten Befreiung zur Errichtung eines Gartenhäuschens mit Freisitz "Am Ortsgraben" zu. Aus nichtöffentlichen Sitzungen gab der Gemeindechef bekannt, dass die Firma Lochner Baudekoration aus Münnerstadt für 6800 Euro den Auftrag die Anstricharbeiten zur Sanierung des Kirchturms erhielt. Ein Nachtragsangebot im Rahmen der Schulsanierung ging im Gewerk der Tischlerarbeiten an die Bad Königshofer Firma Holz in Form – Michael Heusinger. Die Kosten liegen bei 13 200 Euro und der zweiten Nachtrag bezog sich auf Fliesenarbeiten. Für 6300 Euro gingen diese an die ortsansässige Firma Fliesen Back.

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