Bad Neustadt

Rhön-Grabfeld: Landkreis erhält Förderung von 176 000 Euro

Im Rahmen des Förderprogramms „Regionale Identität“ des Bayerische Finanz- und Heimatministeriums erhält der Landkreis Rhön-Grabfeld einen Förderbescheid in Höhe von 176 126 Euro. Das bayerische Finanz- und Heimatministerium fördert regionale Umsetzungsprojekte, die der Stärkung und Inwertsetzung regionaler Identität dienen. Neben der Stärkung der regionalen Entwicklung zielt die Förderung auch auf eine noch bessere Abstimmung und Vernetzung vor Ort und die deutlichere Profilbildung von Regionen nach innen und außen. Mit der Förderung schaffe das Ministerium geeignete Rahmenbedingungen für Ideen aus den Regionen und für eine eigenständige Regionalentwicklung, heißt es in einer diesbezüglichen Pressemitteilung des Landratsamtes Rhön-Grabfeld.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker teilte mit, dass in 13 Regionen bereits vielversprechende Projekte gestartet seien. Der Landkreis Rhön-Grabfeld gehöre neben dem Landkreis Landsberg am Lech und der Region Burglandschaft zu den ersten drei Regionen, die einen Förderbescheid erhalten haben.

Gemeinschaft vor Ort fördern

Landrat Thomas Habermann bedankt sich für den Förderbescheid des Staatsministeriums: „Die regionale Identität zu stärken, bedeutet vor allem, die Gemeinschaft vor Ort zu fördern und Heimat erfahrbar zu machen. Der Stolz auf die eigene Region fußt auf ganz unterschiedlichen Besonderheiten, vom solidarischen Miteinander, über die großartige Natur bis hin zum erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Diese Verbundenheit mit der Region, die häufig im Verborgenen schlummert, soll nun in Gang gesetzt werden. Ich freue mich sehr auf das Projekt und die Umsetzung von neuen Ideen, die die Besonderheiten unseres Landkreises sichtbar und begreifbar machen.“

Die Profilbildung nach innen, in die Region hinein sowie die Vergegenwärtigung und Stärkung der regionalen Identifikationsmerkmale seien die Ziele des Projekts in Rhön-Grabfeld. Im Fokus steht der Austausch über regionale Themen in neuen, offenen Kommunikationsräumen: Welche Alleinstellungsmerkmale haben wir? Was bedeutet Alltag in der Region? Wie wird „Heimat“ gelebt? Dabei werde auf verschiedene Kommunikationsinstrumente wie ein Magazin, ein Newsletter und Social-Media-Kanäle gesetzt. Zur Umsetzung der Projektinhalte wird in Kürze ein Projektmanager die Arbeit aufnehmen. Er konzipiert und koordiniert alle Kommunikationsmaßnahmen und vermittelt ortsbezogene Informationen, die dazu beitragen, am täglichen Leben in der regionalen Gemeinschaft teilzuhaben, Orientierung zu geben und die Identifikation mit der Region zu stiften. Das Projekt ist befristet bis Dezember 2022.

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