Bastheim

Sebastiansbrunnen wird in Eigenregie saniert

Der Sebastiansbrunnen von Bastheim soll jetzt ohne die finanzielle Unterstützung durch das Dorferneuerungsprogramm saniert werden.
Foto: Eckhard Heise | Der Sebastiansbrunnen von Bastheim soll jetzt ohne die finanzielle Unterstützung durch das Dorferneuerungsprogramm saniert werden.

In einer vorausgegangenen Sitzung hatten die Gemeinderäte bereits kontrovers über ein Vorhaben zur Umnutzung eines Wohnhauses zu gastronomischen Zwecken diskutiert. Bei der jüngsten Sitzung setzte sich nun die Auseinandersetzung fort, obwohl die Antragstellerin nun alle geforderten Auflagen erfüllt hat.

Beim vorgehenden Treffen waren vor allem die fehlenden Parkplätze moniert worden. Nun hat die Antragstellerin insgesamt zehn Stellplätze in der unmittelbaren Umgebung ausfindig gemacht und damit den Forderungen der Mandatsträger entsprochen. Eine Nachbarin hatte in der Zwischenzeit ihren Einwand durch eine schriftliche Stellungnahme geltend gemacht und dabei auf die Parkprobleme aufmerksam gemacht, während andere Anlieger durch Unterschrift ihr Einverständnis zu dem Vorhaben bekundeten.

Auch mehrere Gemeinderäte äußerten weiterhin ihre Bedenken und befürchten, dass die ohnehin schon existierenden Parkprobleme in dem Nadelöhr der Obergasse noch verstärkt werden. Es sei nicht unbedingt damit zu rechnen, dass die Besucher die ausgewiesenen, einige Meter entfernten Stellflächen tatsächlich nutzen, war mehrfach zu hören. Die Antragstellerin bemerkte, dass durch die Art der Nutzung mit Seminaren in der Sommerzeit und dem Verkauf einiger regionaler Produkte in einem kleinen Laden keinen größeren Besucherandrang erwarten lasse. Letztendlich wurde mit neun gegen vier Stimmen dem Antrag entsprochen.

Sanierung des Sebastiansbrunnens

Die geplante Sanierung des Sebastiansbrunnens birgt einige Komplikationen, die Bürgermeister Tobias Seufert vorstellte. Er erinnerte daran, dass angedacht war, das Vorhaben im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms zu realisieren. Nun habe er von Seite des Amts für ländliche Entwicklung zu hören bekommen, dass eine Mitfinanzierung nur möglich sei, wenn die Aufarbeitung des Brunnens in ein Gesamtprojekt für den Dorfplatz eingebettet ist. Dafür müsste jedoch eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, die ein Konzept für den gesamten Bereich beinhaltet und einen unteren fünfstelligen Betrag kosten würde.

Der Bürgermeister befürchtet, dass durch solch eine Vorgehensweise die Sanierung noch weiter verzögert wird.  Angesichts der geschätzten Kosten von etwa 10 000 Euro für die Sanierung schlägt er vor, die Arbeiten in eigener Verantwortung zu bewältigen, was das Gremium einstimmig befürwortete.       

Im weiteren Verlauf haben die Gemeinderäte noch den Bauantrag zur Anbringung von Gauben an einem Wohnhaus in der Leimenstraße von Bastheim passieren lassen. Ebenso grünes Licht gab es für einen Scheunenumbau in der Wollbacher Straße von Braidbach und eine Sanitäranlage in Braidbach.

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