Bad Neustadt

Suchtberatung ist in Corona-Zeiten gefragter denn je

Kontaktbeschränkungen und Zukunftsängste sind ein optimaler Nährboden für die Entwicklung einer Abhängigkeit. Wie das Team der Caritas-Suchtberatung Betroffene unterstützt.
Die Corona-Pandemie ist ein optimaler Nährboden für die Entwicklung von Abhängigkeit (Symbolbild). 
Foto: Alexander Heinl/dpa | Die Corona-Pandemie ist ein optimaler Nährboden für die Entwicklung von Abhängigkeit (Symbolbild). 

"Zuhause fällt mir so langsam aber sicher die Decke auf den Kopf." Nach über einem Jahr Corona-Pandemie ist dieser Satz in den letzten Wochen und Monaten sicherlich fast jedem schon einmal über die Lippen gekommen. Soziale Kontakte sind kaum möglich, Freizeitangebote stark eingeschränkt und Homeoffice bzw. Homeschooling gehören mittlerweile schon zur Normalität. Wenn dann Ängste und Probleme mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten verdrängt werden oder wenn außer dem Glücksspiel am PC keine Freizeitbeschäftigung mehr bleibt, kann man schnell und unbemerkt in eine Abhängigkeit abrutschen.

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