Sulzfeld

Sulzfeld: Künftig kicken am Badesee auf grünem Kunstrasen

Die Finanzierung über das Regionalbudget macht es möglich. Fussball spielen auf einer Fläche, die einmal für Eislaufen im Winter vorgesehen war.
Der Kunstrasen ist verlegt und muss nur festgeklebt werden, dann kann es eigentlich schon losgehen. Bürgermeister Jürgen Heusinger und Camping-Platzwart Jochen Bach (von rechts) haben Raumausstatter Udo Krug geholfen. 
Der Kunstrasen ist verlegt und muss nur festgeklebt werden, dann kann es eigentlich schon losgehen. Bürgermeister Jürgen Heusinger und Camping-Platzwart Jochen Bach (von rechts) haben Raumausstatter Udo Krug geholfen.  Foto: Michael Petzold

Der Sulzfelder Badesee ist um eine sportliche Attraktion reicher. Neben dem Kinderspielplatz entsteht auf einer gepflasterten Fläche ein kleiner Fußballplatz in den Abmessungen 25 auf 10 Meter. Gespielt wird auf Kunstrasen, der von der Sulzfelder Firma Krug verlegt wurde. Zwei drei auf zwei Meter große Tore und eine 1,05 Meter hohe Bande als Spielfeldumrandung sollen noch folgen.   

Wie Bürgermeister Jürgen Heusinger im Gespräch mit dieser Redaktion erklärt, war das Pflasterfeld schon vor einigen Jahren eigentlich angelegt worden, um dort im Winter für die Bevölkerung eine Eisbahn zu schaffen. Sogar ein Mast mit Flutlicht war installiert worden, weil es in der kalten Jahreszeit ja auch früh dunkel wird. In der nahe gelegenen Bude hätte man Glühwein ausschenken und den Grill aktivieren können.

Um eine Eisbahn anzulegen, hätte es erst einmal frieren müssen 

Angesichts des Klimawandels sind aber mittlerweile die Tage mit strengem Frost eher selten geworden, so dass das Vorhaben nie umgesetzt wurde. Für die wärmere Jahreszeit war geplant, dort Sommer-Curling anzubieten, wozu es dann auch nicht kam. Ganz aufgegeben hat Heusinger die Idee noch nicht. Bevor aber eventuell im Winter bei entsprechenden Temperaturen das Kunstrasenfeld geflutet wird, will man beim Hersteller erst einmal nachfragen, ob das dem Belag schaden würde.  

Finanziert wurde das Fußballfeld über das so genannte Regionalbudget, bei dem Projekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 20 000 Euro mit bis zu 10 000 Euro, wie im vorliegenden Fall, bezuschusst werden. Der staatliche Zuschuss kommt vom Landwirtschaftsministerium. Allerdings macht Heusinger auch deutlich, dass ohne die bereits geleisteten Pflasterarbeiten das Projekt deutlich teurer gekommen und heuer nicht umgesetzt worden wäre. Voraussetzung für eine Förderung ist der Abschluss jeder Maßnahme binnen eines halben Jahres bis spätestens 20. September 2020.       

Über das Regionalbudget wurden in der Gemeinde Sulzfeld noch zwei weiter Projekte finanziert. Einmal der Internetauftritt der Feuerwehr in Kleinbardorf (wir berichteten) und dann der neue Spielplatz des ASV Sulzfeld am Sportheim. 

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