Unsleben

Unslebener Schülerhort bleibt unter Strom

Der Schülerhort in Unsleben wird gerade saniert und soll nach 20 Jahren auch eine neue Photovoltaikanlage erhalten.
Foto: Eckhard Heise | Der Schülerhort in Unsleben wird gerade saniert und soll nach 20 Jahren auch eine neue Photovoltaikanlage erhalten.

Gut gefahren sei die Gemeinde Unsleben mit ihrer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schülerhorts, stellte Bürgermeister Michael Gottwald bei der Gemeinderatssitzung fest. Aufgrund dieser Erfahrung sollen nach 20 Jahren nun neue Module installiert werden. Der Austausch biete sich an, da die Einrichtung ohnehin gerade saniert wird und auch eine neue Eindeckung erhalten soll, schilderte Gottwald. Die Kosten von rund 40 000 Euro werden über die Verwaltungsgemeinschaft abgerechnet.

Investitionen sind aber auch im Kindergarten vorgesehen. Nicola Atzori berichtete als Leiterin, dass das Eintrittsalter der Kinder immer mehr sinke und für die Kleinkinder extra Mobilar zum Wickeln und Schlafen benötigt werde. Die Kosten liegen bei 7000 Euro, die das Gremium auch freigab.

Häuser dürfen maximal drei Geschosse haben

Im weiteren Verlauf der Sitzung befasste sich das Gremium mit dem Bebauungsplan "Am Grabigen Weg". Nachdem sich ein geplantes größeres Wohnprojekt zerschlagen hat, soll die betroffene Fläche aufgeteilt und für Einzelhäuser bebaubar gemacht werden. In diesem Zusammenhang formulierte das Gremium die Festsetzungen für die Gebäude und bestimmte unter anderem, dass die Häuser maximal drei Geschosse und eine Höhe von zehn Metern aufweisen dürfen. Den Häuslebauern soll zwar möglichst viel Freiheit eingeräumt werden, doch ökologische Aspekte sollen besonders berücksichtigt werden.

Aus der NES-Allianz berichtete Gottwald von der jüngsten Sitzung in Münnerstadt, bei der der Waldkindergarten von Hohenroth im Mittelpunkt gestanden habe. Zu der Einrichtung hätten die Vertreter der Kommunen unterschiedliche Meinungen, sodass das Vorhaben noch weiter auf der Tagesordnung stehe. Bei einer Nachbetrachtung des gemeinsamen Ferienprogramms sei ausdrücklich hervorgehoben worden, dass sich Unsleben mit mehreren Aktionen am stärksten beteiligt hat. Darüber hinaus berichtete Gottwald von einem Hilferuf des NES-Allianz an die Bezirksregierung, in dem um Unterstützung beim Biber-Problem gebeten wurde. Zu seinem Bedauern habe es aber keine Reaktion gegeben.

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