Unterweißenbrunn

Unterweißenbrunn: Turbulentes und aufregendes Jahr

Ehrungen bei der Feuerwehr  Unterweißenbrunn. Das Bild, welches von der Corona-Krise entstand, zeigt (von links): Bürgermeister Georg Seiffert, Florian Seifert, Martin Hergenhan, Fabian Werner sowie Kommandant Andreas Schröder.
Foto: Stefan Seifert | Ehrungen bei der Feuerwehr Unterweißenbrunn. Das Bild, welches von der Corona-Krise entstand, zeigt (von links): Bürgermeister Georg Seiffert, Florian Seifert, Martin Hergenhan, Fabian Werner sowie Kommandant ...

Auf ein turbulentes und aufregendes Jahr der Unterweißenbrunner Feuerwehr konnte Kommandant Andreas Schröder in der Jahreshauptversammlung zurückblicken. Zum erstem Mal legte die Wehr das Leistungsabzeichen "Technische Hilfeleistung" in Bischofsheim ab. "Selbst für mich war es eine spannende und aufregende Begebenheit, da ich in Sachen THL-Abzeichen auch noch keine Erfahrung hatte."

Zusammengearbeitet haben die Unterweißenbrunner mit den Haselbacher Feuerwehrlern, deren neuer Kommandant  Thilo Schilder die Ausbildung übernahm. Letztlich konnte mit zwei Gruppen die Leistungsprüfung nach sechs Wochen Vorbereitung abgelegt werden. "Ich habe von allen Seiten nur Gutes gehört. Alle waren begeistert und wir werden das Abzeichen auch in Zukunft ablegen", sagte Schröder in der Versammlung, die noch vor der Ausgangsbeschränkung und der Corona-Krise stattfand.

Weitere Leistungsabzeichen sind schon geplant

Das THL-Abzeichen werde im zweijährigen Rhythmus abgelegt, so dass ein Wechsel mit dem Leistungszeichen für den Löscheinsatz gegeben sei. Mit den Übungen hierfür soll Mitte April begonnen werden, die Abnahmen des Leistungsabzeichen "Gruppe im Löscheinsatz" sei für Ende Mai geplant.

Auch die weiteren Übungen, neben der Vorbereitung für das Leistungsabzeichen, seien sehr gut abgelaufen. Die Unterweißenbrunner Feuerwehr suche hierfür immer wieder neue Objekte aus, um das Übungsangebot zu erweitern.

Aber auch Basisübungen wie das Beherrschen der Knoten und wichtigsten Handgriffe, die Bedienung des Funkgeräts, gehören zu den Übungen. Gerade die Nutzung des Digitalfunks sei noch nicht bei allen Feuerwehrkameraden zur Routine geworden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Übungen lag auf dem Feuerwehrfahrzeug sowie den Geräten und deren Standort im Fahrzeug. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr elf Übungen abgehalten.

Sechs Einsätze wurden absolviert

Zu sechs Einsätzen wurde die Wehr gerufen. Eher harmlos war eine leichte Rauchentwicklung auf dem Grünabfallgelände, da Asche widerrechtliche entsorgt worden war. Aufgrund des Baus der Wegfurter Umgehungsstraße und der dadurch nötigen Umleitung des Verkehrs über die Weisbacher Straße kam es auf der Strecke zu mehreren Unfällen, bei denen die Unterweißenbrunner Wehr im Einsatz war.

Auch die Ausbildung wurde in den vergangenen Jahren konsequent vorangetrieben. Schröder sprach von fünf neuen Gruppenführer, die ausgebildet wurden. Gerade bei den Einsätzen, sei die Professionalität der Wehr zu spüren. "Früher gab es auch mal ein wildes Durcheinander bei Einsätzen. Dies gehört aber mittlerweile der Vergangenheit an. So werden klare Kommandos abgegeben und jeder bekommt seine Aufgabe zugewiesen." Weitere Ausbildungs- und Lehrgangstermine seien schon ins Auge gefasst. Vor allem bat Schröder um Teilnahme an der modularen Truppausbildung.

Das Thema Atemschutz werde in Unterweißenbrunn nicht extra aufgenommen. Allerdings stehe es allen interessierten Kameraden frei, sich bei der Bischofsheimer Feuerwehr diesbezüglich ausbilden und in den Alarmplan aufnehmen zu lassen. Schröder wies auf die nötigen ärztlichen Untersuchungen und zusätzlichen Schulungen hin.

Aktuell zählen  42 aktive Mitglieder zur Feuerwehr Unterweißenbrunn, die  natürlich auch das Absperren bei kirchlichen und örtlichen Aktivitäten übernommen haben und damit ein wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft sind.  Ehrungen wurden für 20 und 25 jährige Dienstzeit ausgesprochen. Seit 20 Jahren sind Florian Seiffert und Fabian Werner bei der Feuerwehr. Seit 25 Jahren steht Martin Hergenhan im Dienst.

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