Heustreu

VG Heustreu beteiligt sich an Interkomm-IT GmbH

Die Verwaltungsgemeinschaft Heustreu wird sich an der Interkomm-IT Rhön-Grabfeld GmbH (Symbolbild) beteiligen. Die Kosten für die VG liegen jährlich bei rund 21 000 Euro.
Die Verwaltungsgemeinschaft Heustreu wird sich an der Interkomm-IT Rhön-Grabfeld GmbH (Symbolbild) beteiligen. Die Kosten für die VG liegen jährlich bei rund 21 000 Euro. Foto: Jens Büttner (dpa)

Einer interkommunalen IT-Infrastruktur auf Landkreisebene hat die Verwaltungsgemeinschaft Heustreu schon zu Beginn des Jahres zugestimmt. Jetzt steht das Prozedere zur Umsetzung dieser gemeinsamen Infrastruktur fest. Zunächst werden die Aufgaben aus dem Landratsamt auf die zu gründende Interkomm-IT Rhön-Grabfeld GmbH übertragen. Die Gründung dieses Unternehmens soll Ende Juli stattfinden. Die Verwaltungsgemeinschaft beteiligt sich mit 3000 Euro am Stammkapital der Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Zudem stellt die VG ein Aufgeld in Höhe von 27 000 Euro für Sachleistungen des neuen Unternehmens bereit. Die notwendigen Beschlüsse hierfür wurden in der Gemeinschaftsversammlung der VG Heustreu einstimmig auf den Weg gebracht.

Da der Gemeinschaftsvorsitzende Bürgermeister Ansgar Zimmer (Heustreu) Beamter im Landratsamt und zudem an der Ausarbeitung der landkreisweiten Gemeinde-IT-Infrastruktur beteiligt ist, übernimmt sein Bürgermeisterkollege Michael Gottwald (Unsleben) die Unterzeichnung der notwendigen Gründungsurkunden für das neue Unternehmen im Auftrag der VG. Starten soll die landkreisweite Arbeit der Interkomm-IT Rhön-Grabfeld GmbH im kommenden Jahr. Die jährlichen Kosten für die VG Heustreu beziffert Ansgar Zimmer auf rund 21 000 Euro.

Rechtliche Mittel werden geprüft

Im Tagesordnungspunkt Sonstiges beschwerte sich der Wollbacher Bürgermeister Thomas Bruckmüller mit deutlichen Worten über das Verhalten eines oder mehrerer Gemeinderäte aus Hollstadt. Diese würden mit stetigen Anfragen die Arbeit der Verwaltungsgemeinschaft auf sich ziehen und damit für alle Mitgliedsgemeinden beeinträchtigen. "Das sind Privatfehden, die da über die VG ausgetragen werden", so Bruckmüller. "Das geht so nicht!" Ansgar Zimmer bestätigte, das derzeit rechtliche Mittel geprüft werden, um die Arbeit der Verwaltungsgemeinschaft künftig wieder in gemäßigten Bahnen verlaufen zu lassen.

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