Bad Neustadt

Via Romea: Über Bad Neustadt bis nach Rom

Zu einem erheblichen Teil mit neuen Schildern versehen. Der Rompilgerweg Via Romea.
Foto: Stefan Kritzer | Zu einem erheblichen Teil mit neuen Schildern versehen. Der Rompilgerweg Via Romea.

Der Pilgerweg Via Romea erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. In diesem Jahr wurden Teile der Wegstrecke, die den Landkreis in nord-südlicher Richtung durchquert, neu ausgeschildert, um die Attraktivität des Weges weiter zu steigern. Auch die Beschilderung wurde hochwertiger ausgeführt. Dies alles soll dazu beitragen, den Pilgerweg, den Abt Albert von Stade im Jahre 1236 gegangen war und anschließend in einem Reisebericht festgehalten hat, schon bald in die Riege der Europäischen Kulturrouten zu erheben.

Beim Treffen in Bad Neustadt letze Schritte besprochen

Kürzlich hat sich der Vorstand des deutschen Vereins zur Förderung der Via Romea Germanica in Bad Neustadt getroffen, um die letzten Schritte im Anerkennungsverfahren des mittelalterlichen Weges nach Rom zur Europäischen Kulturroute zu besprechen. Der Vorsitzende Thomas Dahms kündigte an, dass Anfang Oktober die entscheidende Anhörung vor der Kommission des Europäischen Rates in Luxemburg stattfinden werde.

Dabei werden die drei Vertreter des Europäischen Vereins der Via Romea Germanica (EAVRG), nämlich Flavio Foietta (Italien), Johannes Aschauer (Österreich) und Thomas Dahms (Deutschland), Fragen der Kommission zur Mitgliederstruktur in den drei Ländern, zum wissenschaftlichen Netzwerk und zur Finanzierung künftiger Projekte beantworten. Zwischenzeitlich sei es gelungen, so Dahms, neben der Universität Bologna auch Professor Dr. Christian Antz für die Mitarbeit im wissenschaftlichen Netzwerk zugewinnen. Er ist ein anerkannter Fachmann für "Slow Tourism" am Institut für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste in Heide.

Strecke von Thüringen bis Rannungen neu ausgeschildert

Der stellvertretende Vorsitzende des deutschen Vereins, Michael Weiß, berichtete, dass auch Professor Dr. Helmut Flachenecker vom Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg seine Mitwirkung in Aussicht gestellt habe. Über das Ergebnis der Bewerbung zur Europäischen Kulturroute werden Thomas Dahms und Flavio Foietta auf der nächsten Versammlung Mitte Oktober in Hornburg berichten. In der Sitzung wurde auch Ludwig Euring als neuer Streckenpate für den Abschnitt von der Landesgrenze zu Thüringen bis nach Rannungen vorgestellt. Er hat zwischenzeitlich diesen Streckenabschnitt komplett neu markiert.

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