Fladungen

Viele Zahlen zum Fladunger Forstbetriebsplan

Die aktuellen Zahlen zum Fladunger Wald wurden den Stadträten vorgelegt.
Foto: Marion Eckert | Die aktuellen Zahlen zum Fladunger Wald wurden den Stadträten vorgelegt.

Für Irritation sorgte im Fladunger Stadtrat der Forstbetriebsplan für das Jahr 2021. Es sei mittlerweile der dritte Plan mit abweichenden Zahlen, der dem Gremium vorgelegt wurde. Die Stadträte hätten sich zudem gewünscht, die Zahlen durch einen Vertreter der Forstbetriebsgemeinschaft Obere Rhön erläutert zu bekommen. Die Erklärung von Bürgermeister Michael Schnupp, dass über diese Zahlen bereits im Zuge der Haushaltsberatungen gesprochen und sie im bereits beschlossenen Haushalt beinhaltet seien, wollte nicht alle Stadträte zufrieden stellen. Zwar wurde der Jahresbetriebsplan für den Fladunger Forst bereits in der Märzsitzung dem Gremium erläutert. Die Stadträte hätten aber gerne gehört, inwieweit die Forstbetriebsgemeinschaft auf die derzeit verstärkte Nachfrage nach Holz und die steigenden Preise reagiere.

Die aktuellen Zahlen im Finanzplan sehen nun wie folgt aus: Auf der Einnahmenseite werden 448 400 Euro erwartet und auf der Ausgabenseite 353 500 Euro, dies bedeutet einen Überschuss von 94 900 Euro. Zu berücksichtigen seien aber auch die Kosten für Pension und Altersteilzeit, die in der Summe auf der Ausgabenseite mit 77 500 Euro und auf der Einnahmenseite mit 28 400 Euro zu beziffern seien, was einen Zuschussbedarf von 49 100 Euro ausmacht. So reduziert sich der Überschuss aus dem Gesamthaushalt auf 45 800 Euro.

20 000 Euro für den Wegeunterhalt

Die Holzernte wird mit 304 000 Euro auf der Einnahmenseite beziffert, 208 000 Euro werden an Kosten für die Ernte durch externe Unternehmen angesetzt. An Fördermitteln werden für den Fladunger Wald 10 000 Euro aus dem Vertragsnaturschutz für den Waldumbau erwartet, 105 000 Euro Bundeswaldprämie und 7600 Euro Gemeinwohlausgleich. Die Jagdpacht wird mit 13 000 Euro beziffert. Für den Wegeunterhalt sind 20 000 Euro im Haushalt als Ausgaben vorgesehen. Pflanzungen werden für 15 000 Euro vorgenommen, Kultur- und Jungbestandspflege mit 7000 Euro, Frostschutz mit 5000 Euro, Zaunarbeiten und Zaunbau mit 2000 Euro und Borkenkäferbekämpfng mit 8000 Euro. Auf der Ausgabenseite aufgelistet sind außerdem 69 000 Euro für die externe Betriebsführung und -ausführung sowie 11 000 Euro für Steuern, Versicherungen und Schadensfälle.

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