Fladungen

Vorlage der Prioritätenliste im Fladunger Stadtrat gefordert

Der Parkplatz am Kapellenberg kostete rund 400 000 Euro, die zehn Parkplätze für die Grundschule werden anteilig gefördert.
Foto: Marion Eckert | Der Parkplatz am Kapellenberg kostete rund 400 000 Euro, die zehn Parkplätze für die Grundschule werden anteilig gefördert.

Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Fladunger Stadtrates wollte Agathe Heuser-Panten von Bürgermeister Michael Schnupp wissen, wann den neuen Stadträten die Prioritätenliste vorgelegt wird, die die Maßnahmen enthält, die abzuarbeiten sind. Sie machte deutlich, dass es sich um keine langfristigen Dinge handeln würde, wie ihrer Ansicht nach der Bürgermeister habe verlauten lassen. "Es sind gut 30 Projekte, die neuen Stadträte müssen wissen, um was es sich handelt. Was ist denn dabei, die Liste den Stadträten zukommen zu lassen?" Auch Harald Lieder unterstützte diese Auffassung. Es sei wichtig für die Stadträte, die Prioritäten zu kennen, um das große Ganze zu sehen. Andreas Hoch fragte die ehemalige Bürgermeisterin Heuser-Panten, warum sie diese Liste in ihrer Amtszeit denn nicht abgearbeitet habe.  Eine Einlassung, die Heuser-Panten mit Kopfschütteln quittierte.

Parallel ging es um eine eigene Stadtratssitzung zum Thema, wohin Fladungen sich entwickeln soll und welche Vorhaben umzusetzen seien. Der Bürgermeister notierte sich die Thematik und meinte, dass bis zur nächsten Sitzung Infos zur Verfügung gestellt werden.

Parkplatz am Kapellenberg

Der neue Parkplatz am Kapellenberg wurde in den Jahren 2016 bis 2020 gebaut. An Kosten sind rund 400 000 Euro angefallen. 49 Parkplätze wurden erstellt. Im Zuge des Baus wurden auch die baurechtlich notwendigen zehn Parkplätze für den Grundschulumbau hergestellt. Die Kosten für die Herstellung der Parkplätze für die Grundschule werden anteilig gefördert.

In Fladungens Innenbereich soll ein Gebäude und dessen integrierte Garage sowie der kleine nördliche Anbau abgerissen werden. Das Grundstück liegt innerhalb der Stadtmauer und somit im denkmalgeschützten Ensemble der Altstadt. Laut dem Antragsteller sei das Gebäude baufällig und es stehe teilweise Wasser im Gebäude. Auf der durch den Abriss entstehenden Baulücke soll ein Parkplatz errichtet werden. Seitens der Verwaltung bestehen keine Bedenken gegen den Abriss, erklärte der Bürgermeister. Es müsse letztlich jedoch die untere Denkmalschutzbehörde entscheiden, inwieweit ein Ersatzneubau errichtet werden muss. Beispielsweise könne der geplante Parkplatz als Garage ausgeführt werden, womit auch dem Wunsch des Bauherrn Rechnung getragen wird. Die Stadträte stimmten dem Abriss zu.

Infos aus nichtöffentlicher Sitzung

Aus nicht öffentlicher Sitzung wurde bekannt gegeben, dass das Technische Büro Werner aus Eltmann den Auftrag für die Geländevermessung zur Planung des Gewerbe- und Sondergebietes an der B 285 erhielt. Der Stadtrat genehmigte nachträglich die Honorarkosten für die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen der Heizungsregelung in der Schule, Kita und im Rathaus des Ingenieurbüros "JHS Ingenieure" aus Dettelbach. Der Auftrag für die Erweiterung der Lehrerzimmerküche wurde an die Firma Küchen Weigand aus Großeibstadt vergeben. Der Miet- und Wartungsvertrag der Kopier- und Drucktechnik für den Kindergarten, das Tourismusbüro und den Bauhof wurde an die Firma Bürosystemhaus Schäfer in Fulda vergeben.

Der Förderverein Freibad Fladungen sucht einen neuen Vorsitzenden. Wie der Bürgermeister informierte, habe der amtierende Vorsitzende bekannt gegeben, dass er für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung stehe. Auch weitere Vorstandsmitglieder haben ihren Rückzug bekannt gegeben. Schnupp bat die Stadträte, sich zeitnah über geeignete Kandidaten Gedanken zu machen, um eine Vereinsauflösung zu vermeiden.

Die Situation einer obdachlosen Person in Fladungen beschäftigt die Stadt und die Einwohner. Der Bürgermeister sicherte den Stadträten und dem Publikum zu, dass er bereits diesbezüglich Gespräche führe. Im nicht öffentlichen Teil wollte er nähere Details mit den Stadträten besprechen.

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