Ostheim

Wallfahrt zum Kreuzberg

Gebet am Irenkreuz.
Foto: Lisa Reuter | Gebet am Irenkreuz.

Unlängst machte sich erstmals nach zwei Jahren Corona-Pause wieder eine Gruppe Fußwallfahrer aus Ostheim auf den circa 27 Kilometer langen Weg zum Kreuzberg. Pünktlich um 6.30 Uhr begrüßte Wallfahrtsführer Michael Handel zwölf Wallfahrer zum Morgengebet in der Kirche. Er sagte, dass die Wallfahrtstradition durch Corona nicht unterbrochen wurde, sondern dass diese durch das Organisationsteam -nach den jeweils geltenden Vorgaben durchgeführt wurde.

So startete die 39. Wallfahrt bei strahlendem Sonnenschein nach dem Morgengebet in Richtung Oberwaldbehrungen. Das Banner der Pfadfinder flatterte im Wind und führte "wie immer seit 1984" die Gruppe an. Das gemeinsame Wandern wurde unterwegs an Wegkreuzen und Kapellen zu Gebet, Lied, Bibellesen und Meditation unterbrochen. Im Mittelpunkt der Texte stand das Thema "Frieden" und "die Zeiten der Krise". "Sie sind gewiss alles andere als schön, die Zeiten der Krise. Sie weisen uns darauf hin, ob nicht gerade jetzt "weniger" - "mehr" ist: die Zeiten der Krise. Sie wollen bestanden, ausgehalten, durchgestanden, erlitten werden: die Zeiten der Krise. Sie fordern stark heraus, sie belasten, lassen aber auch neue Kräfte in uns wachsen: die Zeiten der Krise." hieß es in einem Text an der ersten Station.

In Wegfurt und am Irenkreuz kamen weitere Fußwallfahrer hinzu, sodass die Gruppe auf über 35 Wallfahrer angewachsen war. Besonders stark vertreten war die Gruppe der Pfadfinder, welche die schwierige Zeit der "Corona-Krise" durch das starke Engagement der Gruppenleiter sehr gut überstanden haben. Unterwegs stärkte man sich mit Getränken und Speisen aus dem eigenen Rucksack. Ein Begleitfahrzeug war auf der gesamten Route zur Sicherheit dabei.

Mit den Bus-Wallfahrern traf man sich vor dem Bruder-Franz-Haus, nahm Aufstellung zur Prozession und zog, unterstützt von einer Bläsergruppe, um das Kloster zur Wallfahrtskirche. Nach achtstündigem Unterwegs-Sein wurden die Wallfahrer von Guardian Korbinian Klinger, am Freialtar begrüßt. Der bis zum März für Ostheim zuständige Pfarrer Andreas Hutzler zelebrierte die Messe in den Anliegen der Pilger.

Zum Ende des Gottesdienstes bedankten sich Pfarrer Hutzler und Kirchenpfleger Michael Handel bei Alois Haid, dem ehemaligen Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, für 20 Jahre Zugehörigkeit und zwölf Jahre Vorsitz (alle zusammen mit Pfarrer Hutzler) dieses Gremiums. Er war bei der Wahl zum neuen Gemeindeteam im März nicht mehr angetreten. Für seine Tätigkeit erhielt er eine Dankurkunde von Generalvikar Jürgen Vorndran und ein persönliches Geschenk der Kuratiegemeinde. Die Rückfahrt nach Ostheim mit dem Bus erfolgte nach der zum gastlichen Kreuzberg gehörenden leiblichen Stärkung.

Von: Michael Handel (Kirchenpfleger, Katholische Kuratiegemeinde "Maria Königin" Ostheim)

Prozession zum Freialtar.
Foto: Lisa Reuter | Prozession zum Freialtar.
Ehrung Pfarrgemeinderatsvorsitzender Alois Haid.
Foto: Lothar Drott | Ehrung Pfarrgemeinderatsvorsitzender Alois Haid.
Empfang am Freialtar.
Foto: Lisa Reuter | Empfang am Freialtar.
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