Hohenroth

Warum der Anblick der Hohenröther Schule manchen nach Japan versetzt

Wie in Japan, unter rosafarbenen Kirschblüten, gehen die Schüler in ihr weißes Schulhaus, die Edmund-Grom-Volksschule in Hohenroth.
Foto: Brigitte Chellouche | Wie in Japan, unter rosafarbenen Kirschblüten, gehen die Schüler in ihr weißes Schulhaus, die Edmund-Grom-Volksschule in Hohenroth.

Viel Glas, helle, luftige Räume, eine großzügige Aula und alles wunderbar schallgedämmt. Die Schüler werden sich wohlfühlen. Genauso wie die Mitglieder des Bauausschusses von Hohenroth, die von Bürgermeister Georg Straub durch das fertige Haus geführt wurden. Es gab viel Lob von allen Seiten, auch für das gute Timing. Die Verwaltung mit Rektorin Susanne Kolb und Konrektorin Silke Hehn ist schon umgezogen. Die Schüler im Präsenzunterricht folgen in dieser Woche. Auf der Promenade vor der Schüle fühlt man sich nach Japan versetzt, die wunderbaren rosafarbenen Kirschblüten mit der schicken weißen Schule im Hintergrund tragen dazu bei.

Die Bauausschusssitzung war diesmal eine Bauausschussrundfahrt. So konnten sich die Mitglieder viele Planungen vor Ort ansehen, was die anschließenden Beratungen enorm erleichterte. Bürgermeister Georg Straub führte das Gremium zu einer Engstelle im Veitsberg. Dort bat der Anwohner um Prüfung, ob Baum, der die Straße verschmälert, entfernt werden könnte. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass man dies von der Verwaltung prüfen und eine Kostenschätzung erstellen lassen werde. Solche Wünsche von privat müssten dann auch vom Antragssteller finanziell getragen werden, wenn nicht eine Gefährdung für Bürger vorliege.

Auch in Windshausen geht es voran

Der zweite Stopp war in Windshausen bei den Räumlichkeiten der Jugendgruppe "Miteinander" im ehemaligen BayWa-Lagerhaus. Anna Steinmüller zeigte den Bauausschussmitgliedern sichtlich stolz den Fortschritt bei der Renovierung des großen Raumes, der für viele Aktivitäten genutzt werden kann. Man habe die Elektrik verlegt, auch für einen Beamer. Natürlich unter fachlicher Aufsicht. Die Wände wurde gestrichen, der Boden gereinigt. Paletten wurden angeschafft, um daraus Sitzgelegenheiten für die Jugendlichen zu gestalten. Außerdem wurde die Küche vervollständigt.

Das Gremium zeigte sich sehr angetan und hatte viel Lob für die Kinder und Jugendlichen. Zwischen 50 und 60 davon in verschiedenen Altersgruppen werden von der Gruppe Miteinander betreut, berichtete Anna Steinmüller. Bürgermeister Georg Straub erklärte zudem, dass auf die Fläche vor der Halle eine Terrasse für die Gruppe gebaut werde. Finanziert wird die Renovierung aus dem Regionalbudget der NES-Allianz noch vom letzten Jahr, so Straub.

Haus in der Ebersbacher Straße wird abgerissen

Seit Jahrzehnten stand ein Haus in der Ebersbacher Straße in Windshausen leer. Die Besitzer waren gestorben, die Erben hielten sich im Ausland auf. Nun hatte Bürgermeister Georg Straub es geschafft nach dieser langen Zeit, Kontakt aufzunehmen. Die Gemeinde kaufte das Haus mit dem Grundstück und lässt nun das alte Haus  abreißen. Dann können auf dieser Fläche zwei Baugrundstücke entstehen.

Jahrzehnte stand das alte Haus in der Ebersbacher Straße in Windshausen leer. Nun wurde es von den Erben an die Gemeinde verkauft.
Foto: Brigitte Chellouche | Jahrzehnte stand das alte Haus in der Ebersbacher Straße in Windshausen leer. Nun wurde es von den Erben an die Gemeinde verkauft.

Weiter ging es zu einer Grünfläche unterhalb des Feuerwehrhauses in Windshausen in der Ebersbacher Straße. Dort liegen zwei Bauplätze entlang der Straße. Das grüne Areal dahinter ist in privater Hand. Jetzt bat der Besitzer die Gemeinde, den Bebauungsplan zu ändern und auf seiner Fläche vier Bauplätze auszuweisen. Die Bauausschussmitglieder sehen dies als Ortsabrundung an und freuten sich, dass wieder eine Fläche innerorts als Bauplatz zum Verkauf stehen wird.

Krippenkinder ziehen in die Container

Eine Krippengruppe des Hohenröther Haus für Kinder wurde vor längerer Zeit aus Platzgründen in Räume der Irena-Sendler-Schule ausgelagert. Jetzt meldete das Sonderpädagogische Förderzentrum Eigenbedarf an. Die Schule benötigt die Räume selbst. Auf der Suche nach einer Unterkunft für die Krippengruppe stieß der Bürgermeister auf die nun frei werdenden Schulcontainer. Dort fand man schnell passende Räume, die jetzt für die Kleinsten hergerichtet werden. Außerdem finden in den Containern auch der Hort und die Mensa für die Mittagsbetreuung ihre neue Heimat. Der Abriss des restlichen alten Schulhauses beginnt am 26. April.

Die Gemeinde Hohenroth erhielt ein Schreiben der Agrokraft, man möge sich bitte an der Aktion "Solitärbäume – Zeichen pflanzen" beteiligen. Es werden Fruchtbäume von der Agrokraft gekauft, die Gemeinden organisieren die Einpflanzung und die Pflege der Bäume. Agrokraft bat um Vorschläge für Pflanzareale.

Eintausend Bäume für den Landkreis

Die Zielsetzung ist, eintausend Bäume, vorzugsweise Obstbäume, im Landkreis zu pflanzen. Hohenroth werde sich gerne daran beteiligen, sagte der Bürgermeister. Um passende Flächen brauche man sich keine Sorgen zu machen. Und prompt kamen von den Bauausschussmitgliedern viele Vorschläge für die Pflanzung von Obstbäumen auf gemeindlichen oder privaten Flächen.

Als letztes galt es noch zwei Bauanträge zu behandeln, die beide grünes Licht erhielten. So kann in der Ringstraße ein Wohnhaus mit Doppelgarage gebaut werden und in der Bergstraße ein Mehrfamilienwohnhaus mit Garage und Stellplätzen errichtet werden. Voraussetzung bei letzterem sind die noch einzuholenden Unterschriften der Nachbarn. Beide Straßen liegen in Leutershausen.

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