Höchheim

Wasserzweckverband Nord: Die Kunden sparen immer mehr

Der Wasserverbrauch im Einzugsgebiet des WZV Gruppe Nord hat leicht abgenommen, seitdem die Wassersparverordnung erlassen wurde.
Foto: Regina Vossenkaul | Der Wasserverbrauch im Einzugsgebiet des WZV Gruppe Nord hat leicht abgenommen, seitdem die Wassersparverordnung erlassen wurde.

Der Wasserzweckverband Gruppe Nord versorgt die Gemeinden Herbstadt und Höchheim sowie die Gemeindeteile Trappstadt, Eyershausen und Rappershausen. Ein Vergleich der Trinkwasserverbräuche der letzten Jahre zeigte, dass die gesamte Menge durch die Wassersparanordnung abgenommen hat, das bedeutet auch geringere Einnahmen, wie bei der Sitzung der Verbandsräte am Dienstag festgestellt wurde.

108.579 Kubikmeter wurden im Jahr 2019 verkauft, im Jahr 2012 waren es noch 124.659 Kubikmeter. Die Wasserverluste durch Übungs- und Brandfälle sowie durch Rohrbrüche betrugen 2019 20.790 Kubikmeter.

Der Haushaltsplan für 2021 wurde verabschiedet, dazu der Finanz- und Stellenplan. Kämmerer Philipp Scholz trug die Zahlen vor. Der Verwaltungshaushalt umfasst 409.491 Euro, er wird hauptsächlich durch die Wasserverbrauchsgebühren in Höhe von 290.000 Euro finanziert. Mit Steuerrückvergütungen in Höhe von 20.500 Euro wird gerechnet, der Rest sind kalkulatorische Einnahmen. Bei den Ausgaben des Verwaltungshaushalts stehen die Personalkosten mit 122.250 Euro ganz oben, der sächliche Verwaltungs- und Betriebsaufwand beträgt insgesamt 223.760, dazu gehören der Unterhalt der Anlagen, die Stromkosten, die Verwaltung und ähnliches. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt beträgt 63.181 Euro.

Liste von Ausgaben

Der Vermögenshaushalt ist mit 185.000 Euro geplant, er finanziert sich neben der oben genannten Zuführung durch die Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 121.819 Euro. Bei den hauptsächlichen Ausgaben sind 25.000 Euro für eine Be- und Entlüftungsanlage im Hochbehälter Höchheim eingeplant, 30.000 Euro für die Verbindungsleitung in Irmelshausen Höchheimerstraße/Thüringerstraße, 30.000 Euro für den Schieberaustausch und weitere Arbeiten in Herbstadt und in Ottelmannshausen, wo die Dorferneuerung beginnt, sowie 40.000 Euro für den Schieberaustausch an der Leitung von Irmelshausen nach Ottelmannshausen. Für Kosten, die innerhalb der ARGE "Wasser für das Grabfeld" anfallen, sind vorsichtshalber 50.000 Euro eingestellt, hier sind die tatsächlichen Ausgaben noch nicht absehbar.

Der Haushaltsplan wurde als Satzung erlassen. Die Rücklagen betragen am 31. Dezember 2020 391.267 Euro, der Zweckverband ist schuldenfrei. Wie der Kämmerer erläuterte, wurde die VG-Verwaltungspauschale leicht angepasst und um rund 2.000 Euro gesenkt. Vorsitzender Georg Rath erläuterte, dass zunächst keine Investitionen in den "Bauhof" des WZV Nord geplant sind. Sollte die Fernwasserversorgung realisiert werden und ein WZV Grabfeld entstehen, ist die jetzt bestehende Lösung in einer Scheune in Irmelshausen hinfällig.

Im jetzigen Kalkulationszeitraum, der jeweils über vier Jahre geht und seit 2018 gilt, kostet die normale Grundgebühr 90 Euro, die Verbrauchsgebühr liegt bei 1,80 Euro.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Rhön-Grabfeld und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Themen & Autoren
Höchheim
Regina Vossenkaul
Georg Rath
Irmelshausen
Kunden
Kämmerer
Personalkosten
Rappershausen
Stromkosten
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!