Ostheim

Wechsel an der Spitze des Ostheimer Schulverbandes

Ulrich Waldsachs (links) wurde als Vorsitzender des Schulverbandes der Grundschule Ostheim verabschiedet. Er wünschte seinem Nachfolger, Ostheims 1. Bürgermeister Steffen Malzer (Mitte) und dessen Stellvertreter, dem Willmarser Ortsoberhaupt Reimund Voß (rechts), viel Erfolg.
Ulrich Waldsachs (links) wurde als Vorsitzender des Schulverbandes der Grundschule Ostheim verabschiedet. Er wünschte seinem Nachfolger, Ostheims 1. Bürgermeister Steffen Malzer (Mitte) und dessen Stellvertreter, dem Willmarser Ortsoberhaupt Reimund Voß (rechts), viel Erfolg. Foto: Eva Wienröder

Der Schulverband der Grundschule Ostheim hielt seine konstituierende Sitzung im Rathaussaal. Ostheims neuer Bürgermeister Steffen Malzer verabschiedete in diesem Rahmen Ulrich Waldsachs, seinen Vorgänger im Amt des Schulverbandsvorsitzenden.

Malzer skizzierte kurz die noch junge, aber sehr bewegte Geschichte des 2014 unter der Federführung von Ulrich Waldsachs von der Stadt Ostheim mit der Gemeinde Willmars aus der Taufe gehobenen Verbandes nach. Erst waren es in der Gründungszeit die vielen vertraglichen Regelungen, die getroffen werden mussten und für allerlei Diskussionsstoff gesorgt hatten. Doch auch die nächsten Jahre sollten im Hinblick auf die Generalsanierung des Ostheimer Schulhauses keine leichten werden. "Fehler bei der Planung und bei der Ausführung und die daraus resultierenden Bauverzögerungen haben dazu geführt, dass der Wiedereinzug schon zweimal verschoben werden musste und die Kinder immer noch in den Containerbauten in Willmars unterrichtet werden. Es waren sehr arbeitsreiche Jahre für den Verbandsvorsitzenden", so Malzer, der Waldsachs für seinen Einsatz Respekt und Dank zollte.

Gute Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten

Es habe allerlei Herausforderungen gegeben, pflichtete Waldsachs bei und wollte es nicht versäumen, Willmars Bürgermeister Reimund Voß und den weiteren Verbandskollegen sowie der Schulleitung und dem Elternbeirat Dank für die gute Zusammenarbeit in den mitunter überaus schwierigen Zeiten zu sagen.

Die Schulverbandsversammlung setzt sich in der neuen Legislaturperiode zusammen aus Steffen Malzer, Karina Dietz, Jasmin Reuter als Vertreter der Stadt Ostheim und Reimund Voß als Vertreter der Gemeinde Willmars. Im Gremium war man sich einig, dass wieder der Ostheimer Bürgermeister den Vorsitz des Verbandes übernehmen sollte. Steffen Malzer wurde bei der von Ulrich Waldsachs geleiteten Wahl einstimmig zum Vorsitzenden gewählt, Reimund Voß zu seinem Stellvertreter.

Sitzungsgeld wurde angehoben

Beim Erlass der Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechtes für den Schulverband wurde das Sitzungsgeld für die Mitglieder auf 20 Euro statt bislang 15 Euro festgesetzt. Die jährliche Aufwandsentschädigung für den Schulverbandsvorsitzenden und seinen Stellvertreter hat man belassen bei 180 bzw. 60 Euro. Einstimmig wurde ebenso die Geschäftsordnung beschlossen. Bei der Bestellung des Rechnungsprüfungsausschusses wurde Karina Dietz als Vorsitzende und Reimund Voß als ihr Stellvertreter bestimmt.

Zur Sitzung waren von der Schulleitung Stephanie Urban und Mercedes Kiesewetter anwesend. Rektorin Urban gab einen Bericht über die aktuelle Situation der Schule. Lehrer, Schüler und Eltern - Corona stelle die ganze Schulfamilie vor beträchtliche Herausforderungen, wie Urban deutlich machte. Homeschooling und die parallel dazu laufende Notbetreuung seien nach den Worten Urbans mit großem Aufwand verbunden. Die stufenweise Rückkehr zum Präsenzunterricht sei personell kaum zu bewerkstelligen, zumal gleichzeitig die Nachfrage nach der Notbetreuung immer noch sehr hoch sei und die Beschulung und Betreuung in kleinen Gruppen erfolgen müsse. "Wir Lehrkräfte arbeiten am Limit", beklagte die Schulleiterin. Und auch für die Familien sei die Situation belastend, so Urban, die den Eltern und Erziehungsberechtigten großes Lob dafür aussprach, wie sie das Homeschooling mit ihren Kindern meistern.

Viel Lob für das große Engagement

Malzer äußerte großes Verständnis für die Sorgen und Nöte der Schulfamilie, zumal er diese aus erster Hand kennt – schließlich besuchen seine beiden Töchter die Grundschule. Für Stephanie Urban und ihr Kollegium hatte er ein dickes Lob für ihr Engagement. Dieses sei ganz außerordentlich und keine Selbstverständlichkeit, betonte der Verbandsvorsitzende anerkennend.

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