Bad Neustadt

Wegen Corona: Stadtmarketing plant eine Nummer kleiner

Satte Haushaltsausgabereste aus dem Jahr 2020 können dem Etat 2021 zugeführt werden. Dafür kommt die Tourismus- und Stadtmarketing GmbH mit einer geringeren Förderung aus.
Heute unvorstellbar, aber solche Szenen wie 2019 gab es vor Corona: Das Food-Truck-Festival war ein Renner im Angebot der Tourismus und Stadtmarketing GmbH. Im zweiten Jahr der Pandemie sind die Ziele jedoch bescheidener.
Foto: Anja Behringer | Heute unvorstellbar, aber solche Szenen wie 2019 gab es vor Corona: Das Food-Truck-Festival war ein Renner im Angebot der Tourismus und Stadtmarketing GmbH.

Corona hat im vergangenen Jahr auch die Arbeit der Tourismus und Stadtmarketing GmbH massiv beeinflusst. Kein Food-Truck-Festival, kein Mittelaltermarkt, keine Einkaufsnacht. Dass es am Ende des Jahres trotzdem ein Plus gab in der Bilanz, "das hätten wir nicht gedacht", so Stadtmarketing-Chef Michael Feiler in seinem Bericht vor dem Bad Neustädter Stadtrat.     

Von den Zuschüssen der Stadt Bad Neustadt an den Verein in Höhe von rund 655000 Euro wurden nur rund 601 000 Euro abgerufen, rund 65 000 Euro blieben unangetastet. Das anvisierte Budget von 950.000 Euro wurde um rund 200.000 Euro unterschritten. Weil auch dieses zweite Corona-Jahr die Arbeit beeinträchtigen wird, ist das Budget für das Stadtmarketing schmaler gestrickt. 557.000 Euro sind als Budget für die GmbH geplant. Der Zuschuss der Stadt an die Tourismus und Stadtmarketing GmbH beträgt insgesamt 380.000 Euro, dazu kommen 2000 Euro für den Betrieb des Wohnmobilstellplatzes, 115.000 Euro für das Stadthallenmanagement sowie 60.000 Euro vom Rhön-Klinikum.   

Eingespartes kann heuer eingeplant werden

Auch die städtische Haushaltsplanung muss infolge von Corona umplanen, aber mit durchaus positiven Auswirkungen für den Etat 2021. Denn Haushaltsreste durch eine eingesparte Gewerbesteuerumlage von rund 2,2 Millionen Euro, vor allem aber durch Reste im Vermögenshaushalt von rund 14,7 Millionen Euro erwächst in der Summe ein Haushaltsrest im Vermögenshaushalt von rund 27 Millionen Euro, wie Kämmerer Andreas Schlagmüller dem Stadtrat erläuterte.  

Bürgermeister Michael Werner gab aus der jüngsten nichtöffentlichen Sitzung einige Beschlüsse bekannt. So erfolgte die Auftragsvergabe für die Erneuerung des Spielplatzes "Am Langen Hans" an die Firma Eibe (Röttingen)  in Höhe von rund 53.000 Euro. Außerdem wurden die Ingenueursleistungen für den dritten Bauabschnitt im Gebiet "Brücke zur Altstadt/Zollberg" um rund 43.000 Euro auf rund 120.000 Euro erhöht. Das WLAN-Netz für die Realschule errichtet die Firma Elektro Müller in Salz für rund 68.000 Euro. 

Schadstoffüberwachung an der Mittelschule

Knapp 123.000 Euro stellt der Stadtrat bereit für die Schadstoffüberwachung bei der Sanierung der Mittelschule, die das Büro "anbus analytic" aus Fürth übernimmt. Für den neuen Hort am Schulberg muss die Feuerwehrzufahrt verlegt werden, auch ein Ausweichparkplatz muss ausgewiesen werden. Bürgermeister Michael Werner darf einen Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieter vergeben. 

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