Heustreu

Wenn nur der Biber nicht am Piratenschiff nagt

Sogar der Heustreuer Biber war zum Umzug gekommen und hatte sich gleich mal einen Obstbaum einverleibt.
Foto: Stefan Kritzer | Sogar der Heustreuer Biber war zum Umzug gekommen und hatte sich gleich mal einen Obstbaum einverleibt.

Asterix und Harry Potter, Super Mario und AC/DC, ein Piratenschiff und der Biber, sie alle waren dabei beim großen Faschingsumzug durch Heustreu. Mit geänderter Wagenreihung ging es auch diesmal wieder einmal längs durch das Dorf. Diesmal von Norden nach Süden. Entlang der Strecke säumten tausende Närrinnen und Narren den Weg und feierten ihren Zug.

Milde Temperaturen

Einmal mehr war der Wettergott den Höschter Narren wohlgesonnen. Bei idealen, milden Witterungsbedingungen kamen Besucher von nah und fern zum Faschingsumzug. Mehrere Dutzend Wägen und Fußgruppen arbeiteten sich durch das Spalier der Zuschauer in der Vor- und Wetterstraße. Den Weg frei machte das prunkvolle, hölzerne Piratenschiff der Wargolshäuser Karnevals Gesellschaft (Wa-Ka-Ge).

Machte den Weg frei. Das Piratenschiff der Wa-Ka-Ge beim Heustreuer Faschingsumzug.
Foto: Stefan Kritzer | Machte den Weg frei. Das Piratenschiff der Wa-Ka-Ge beim Heustreuer Faschingsumzug.

Für den musikalischen Glanzpunkt sorgte eine bestens aufgelegte Heustreuer Musikkapelle unter der Leitung von Stefan Klein. Dicht dahinter, und damit stets das hölzerne Piratenschiff im Blick, kam der Heustreuer Biber, der derzeit vor nichts und niemandem in der Streutalgemeinde halt macht. Die Gardetänzerinnen des TSV Heustreu segelten in der Tradition von Otto Lilienthal durchs Dorf und die Purzelgarde staunte über die Zuschauermassen rechts und links der Strecke.

Gefeierte Helden

Die zahlreichen Wagen aus allen Teilen des Landkreises hatten viel gute Laune mitgebracht und boten unterschiedlichste Themen. Klimaschutz war das eine, was dem gelben AC/DC-Wagen der Merkershäuser Narren jedoch gehörig aufs Gemüt schlug, frei nach dem Motto "Fridays for Hubraum". Super Mario aus den 1990er Jahren scheint wieder topaktuell zu sein, einige Gruppen feierten diesen Helden.

Tausende Besucher wollten auch diesmal wieder bei bestem Wetter beim Höschter Faschingsumzug mit dabei sein.
Foto: Stefan Kritzer | Tausende Besucher wollten auch diesmal wieder bei bestem Wetter beim Höschter Faschingsumzug mit dabei sein.

Die Jugend aus Stetten und Roth hatte Asterix und seine Gallier mit nach Heustreu gebracht, die Hütte Strahlungen die Panzerknackerbande. Dass man den Ballermann auf Mallorca in die Rhön verlegen kann, zeigten die Närrinnen und Narren aus Oberelsbach, der Jugendclub Sondernau startete auf eine Reise zum Mond. Und der Össehäuser Country Club aus Eußenhausen könnte sich rund um die Gemeinde ein luxuriöses Golf-Resort gut vorstellen.

Nach dem Umzug war mit dem Feiern noch lange nicht Schluss. In und rund um das eigens für den Fasching aufgestellte riesige Zelt auf dem Festplatz feierten die Narren bis in die Abendstunden ihren Umzug weiter.

Tausende Besucher wollten auch diesmal wieder bei bestem Wetter beim Höschter Faschingsumzug mit dabei sein.
Foto: Stefan Kritzer | Tausende Besucher wollten auch diesmal wieder bei bestem Wetter beim Höschter Faschingsumzug mit dabei sein.
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