Windshausen

Windshäuser Friedhof erhält neue Erdurnengräber

Fächerartig rund um die Blutbuche – der Bauausschuss legte den Standort der neuen Erdurnengräber im Friedhof von Windshausen fest.
Fächerartig rund um die Blutbuche – der Bauausschuss legte den Standort der neuen Erdurnengräber im Friedhof von Windshausen fest. Foto: Brigitte Chellouche

Der neue Bauausschuss hat sich formiert und begann die jüngste Sitzung mit einer Tour durch die Großgemeinde Hohenroth, damit sich die neuen Mitglieder mit den Örtlichkeiten vertraut machen können, bei denen es momentan Aktivitäten gibt oder über die Entscheidungen gefällt werden müssen.

So trafen sich die Damen und Herren mit Bürgermeister Georg Straub am Friedhof von Windshausen. Dort gibt es ein kleines Gräberfeld für Erdurnenbestattungen, das fast belegt ist. Nachdem auch in Windshausen mehr und mehr Urnenbestattungen gewünscht werden, sah sich der Ausschuss ein Rasenstück mit einer Blutbuche in der Mitte an, das zur Erweiterung der Urnenbestattungen genutzt werden könnte. Die Gräber könnten fächerartig um den Baum gruppiert werden, die Urnen naturnah bestattet werden. Die kleine Fläche liegt direkt neben der Leichenhalle und wird nun umgestaltet werden.

Boden auf dem Windshäuser Friedhof ist undurchlässig

Immer noch massive Probleme gibt es auf dem Friedhof Windshausen mit undurchlässigem Boden. Im mittleren Teil darf seit langer Zeit keine Erdbestattung mehr stattfinden. Für Erdurnengräber könnte diese Fläche jedoch genutzt werden. Bürgermeister Georg Straub wird mit dem Planer der Verwaltungsgemeinschaft (VG) über eine neue Gestaltung dieses Teils sprechen, betonte jedoch, dass weiterhin Erdbestattungen in Windshausen den Großteil der Beerdigungen ausmachten und hierfür Flächen vorhanden wären.

Der Fußweg von der Straße zum Windshäuser Friedhof ist uneben. Die Wurzeln einer Linde verursachen Wellen im Teer. Für ältere Menschen kann dies beim Gehen hinderlich sein. Um für die Sicherheit der Senioren zu sorgen, soll der Weg hergerichtet werden. In welchem Umfang, werden die verschiedenen Kostenvoranschläge zeigen.

Ebersbacher Straße musste verschoben werden

Das Dorfgemeinschaftshaus von Windshausen und sein Außengelände sind fertig gestellt. Es ist ein Schmuckstück geworden. Das Außengelände beinhaltet eine kleine Bühne, auf der sich Akteure aufhalten können, eine Pergola und Sitzgelegenheiten. Auch Parkplätze sind vorhanden. Der Maibaum und Weihnachtsbaum hat dort nun seinen neuen Standort gefunden. Die Vorrichtung wurde in den Boden eingebaut.

Das Gremium zeigte sich begeistert, besonders von der farblichen Gestaltung und dem Aufzug im Außenbereich. Nicht so einfach sei das Verschieben der Ebersbacher Straße gewesen, erklärte Straub. Dies wurde notwendig, nachdem der Gehsteig neben dem Gemeinschaftshaus auf 1,50 Meter verbreitert wurde.

Wie geht es mit dem BayWa-Gebäude weiter?

Die Feuerwehr Windshausen braucht einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW). 2016 erhielten die Windshäuser ihr neues Feuerwehrfahrzeug, daraufhin wurde das alte TSF (Baujahr 1981) als Transportfahrzeug benutzt. Jetzt muss es zum TÜV. Die Abnahme ist zweifelhaft. Da dies bereits 2016 absehbar war, beschloss der Gemeinderat im März 2016, einen neuen MTW anzuschaffen. Eine Förderung für einen neuen Wagen wird es nur geben, wenn der Stellplatz die entsprechende Größe hat. Dies kann in Windshausen so gehändelt werden, dass die Mannschaft außerhalb der Garage zusteigt.

Die Kosten für ein neues Fahrzeug werden auf etwa 35 000 Euro geschätzt. Der Bauausschuss gab grünes Licht für einen Kauf. Nun muss die Verwaltungsgemeinschaft die Förderung beantragen. Weiterhin soll das alte BayWa-Gebäude in Windshausen hergerichtet werden. Im Untergeschoss residiert die Feuerwehr, im Obergeschoss hat die Jugendgruppe "Miteinander" ihre Heimat gefunden. Als erstes wird eine Heizung eingebaut werden.

Angedacht ist das Andocken einer Fertiggarage an eine Außenwand, in diese Garage wird nun eine Pelletheizung eingebaut werden. Auch die Schräge auf dem Vorplatz vor dem Gebäude könnte begradigt werden, sodass die jetzige Eingangsrampe barrierefrei zu überwinden wäre.

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