Bad Neustadt/Schönau

Zum Kennenlernen geht das Rhön-Gymnasium dieses Jahr nach Schönau

Die Klasse 5a des Rhön-Gymnasium Bad Neustadt hatte am Montag ihren Kennenlerntag auf dem Freizeitgelände der Gemeinde Schönau in den Brendauen. An drei weiteren Tagen trafen sich dann auch die Klassen 5b bis 5d an gleicher Stelle.
Die Klasse 5a des Rhön-Gymnasium Bad Neustadt hatte am Montag ihren Kennenlerntag auf dem Freizeitgelände der Gemeinde Schönau in den Brendauen. An drei weiteren Tagen trafen sich dann auch die Klassen 5b bis 5d an gleicher Stelle. Foto: Manfred Zirkelbach

Der Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 ist anders als gewohnt, mit der Corona-Pandemie hat sich vieles verändert. Das gilt auch für das Rhön-Gymnasium in Bad Neustadt. Die Kennenlerntage für die Schüler der fünften Klassen konnten deshalb nicht in gewohnter Weise an der Thüringer Hütte durchgeführt werden. Ausfallen sollten sie aber auch nicht, weshalb sich die Schulleitung entschlossen hat, einen Kennenlerntag in der Natur zu gestalten. Verantwortlich für das Programm waren die beiden Erlebnispädagogen Tanja Rehm und Thomas Schulze, welche die vier Klassen des Rhön-Gymnasiums auf das Freizeitgelände in den Schönauer Brendauen eingeladen hatten.

Die vier Klassen mit insgesamt 90 Schülern wurden auf vier Tage verteilt, jeden Tag war eine andere Klasse vor Ort. Natur unmittelbar spüren, Umweltbewusstsein schärfen, Gemeinschaft aufbauen und erleben und neue Freundschaften knüpfen, das seien wichtige Voraussetzungen für die jungen Menschen in den neuen Lebensabschnitt einzusteigen. "Das Naturerlebnis kann dazu beitragen, Ängste und Spannungen abzubauen", sagen die beiden Erlebnispädagogen. Sie haben in den Kennenlerntag deshalb Spiele und Exkursionen eingebaut, um im Team gemeinsam Aufgaben zu lösen.

Sonja Rahm war auch vor Ort und brachte zwei Säcke Kartoffeln mit

Schönaus Bürgermeisterin Sonja Rahm hatte sich ebenfalls bei der Kennenlernrunde am Montag am Lagerfeuer niedergelassen. Sie freute sich, dass das Rhön-Gymnasium in diesem Jahr Schönau für diese Veranstaltung ausgesucht hatte. Nach ihren eigenen Erfahrungen als Schülerin nannte sie es wichtig, den Start in den Schulalltag mit gemeinschaftlichen Aktionen zu beginnen. Neue Freunde zu finden sei besonders wichtig, das gemeinschaftliche Erlebnis und die Gespräche untereinander an einem solchen Tag könnten ganz sicher erste Verbindungen schaffen.

Damit das auch klappen kann, hatte Rahm aus ihrem landwirtschaftlichen Familienbetrieb zwei Säcke Kartoffeln als Geschenk mitgebracht, welche eine dankbare Zugabe zum gemeinschaftlichen Mittagessen darstellten: "Bratkartoffeln aus dem Lagerfeuer, da muss der Schulalltag danach doch gelingen", da war sich Rahm sicher.

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