KREIS SCHWEINFURT

2017 soll Erfolge für Konversion bringen

2017 soll Erfolge für Konversion bringen       -  Was bringt das neue Jahr für den Landkreis Schweinfurt? Zumindest bei einigen Themen herrscht Klarheit, dass sie die Menschen beschäftigen werden. Mit den Füßen scharren die Kommunalpolitiker des Kreistags und in Geldersheim und Niederwerrn, damit es in der zivilen Nutzung der ehemaligen Conn-Kaserne endlich vorangeht. Einen Durchbruch bildete die Entscheidung der Bundesimmobilienverwaltung, das Gelände auch in Teilflächen der neuen Verwendung zuzuführen. Das machte es möglich, dass in Kürze Niederwerrn den so genannten Motorpool, das ehemalige Fuhrparkgelände der US-Army nördlich der B 303, kaufen wird. Noch in diesem Jahr soll sich dort das erste Unternehmen ansiedeln. Die Blicke richten sich in diesem Jahr weiterhin auf den Neubau der Autobahnbrücke Schraudenbach, deren Teilstück im Juni 2016 eingestützt worden war. Ursprünglich sollten die beiden Brücken in diesem Jahr fertig sein, doch das Unglück vor einem halben Jahr und seine Folgen brachten den Zeitplan mächtig in Verzug. Die Autobahn-Direktion rechnet damit, dass das Bauwerk für den Verkehr in Richtung Norden im Sommer fertiggestellt wird. Dann geht es an den Abbruch der zweiten alten Brücke. Das Projekt soll laut Autobahndirektion Ende 2018 beendet sein. Doch auch danach kommt die A 7 nicht zur Ruhe. Denn geplant sind weitere Brückenerneuerungen oder -sanierungen bis zum Biebelrieder Kreuz. Für drei Projekte hat die Regierung von Unterfranken im November und Dezember 2016 Planfeststellungsbeschlüsse erlassen. 2017 sind die Bürger zweier Gemeinden aufgefordert, ihren Bürgermeister zu wählen. In jedem Fall gibt es einen neuen Chef im Rathaus von Bergrheinfeld: Peter Neubert (seit 1999 im Amt) darf aus Altersgründen nicht mehr antreten. Um seine Nachfolge bewerben sich bei der Wahl am 12. März Ulrich Werner (CSU) und Thomas Meidl (SPD). In Dittelbrunn strebt Willi Warmuth (CSU) seine zweite Amtszeit an, nachdem er 2011 den Bürgermeisterposten vom damals gestorbenen Michael Herterich übernommen hatte. Warmuth hat sich 2016 bei der Nominierung der CSU klar gegen Elena Lategahn durchgesetzt. Gegen Warmuth tritt Jürgen Markert an. Damals noch CSU-Ortsvorsitzender von Holzhausen hatte sich Markert zwar bei der parteiinternen Nominierung im Herbst 2016 nicht beworben, sondern er fordert seinen Parteifreund Warmuth vielmehr als Kandidat der Unabhängigen Wählergemeinschaft Dittelbrunn heraus. Denn politisch grün sind sich die beiden nicht: Markert hat im Frühjahr 2016 die CSU-Gruppe im Gemeinderat verlassen und sich der Unabhängigen Fraktion angeschlossen. Ein abwechslungsreicher Wahlkampf ist vorprogrammiert. Die Bürgermeisterwahl von Dittelbrunn soll gemeinsam mit der Bundestagswahl am 17. oder 24. September stattfinden. Bei diesem Rennen um ein Mandat in Berlin treten auch mindestens zwei Bewerber aus dem Landkreis Schweinfurt an: Anja Weisgerber (CSU, Schwebheim) gilt als aussichtsreichste Kandidatin, um zum zweiten Mal nach 2013 das Direktmandat für den Wahlkreis Schweinfurt-Kitzingen zu holen. Die SPD hat den Schonunger Markus Hümpfer nominiert. Kirchweihen, Erntedank und Tänze um den Maibaum sind feste Bestandteile im Kalender der Feierlichkeiten im Landkreis. In Waigolshausen steht zudem die Einweihung des neu gestalteten Dorfplatzes an, in Waigolshausen und Theilheim begehen die Sportvereine 2017 jeweils ihr 90-jähriges Bestehen. Jubiläen anlässlich ihrer seit einem halben Jahrhundert währende Existenz begehen unter anderem die Eigenheimer in Schraudenbach und Kützberg, der Junggesellenverein Pfersdorf, die DJK Maibach sowie die Musikvereine Egenhausen/Schleerieth und Wipfeld. Die Niederwerrner stoßen auf die Gemeindepartnerschaft mit Ifs (Frankreich) an, die es seit 25 Jahren gibt.
Foto: Alexander Zickler | Was bringt das neue Jahr für den Landkreis Schweinfurt? Zumindest bei einigen Themen herrscht Klarheit, dass sie die Menschen beschäftigen werden.

Was bringt das neue Jahr für den Landkreis Schweinfurt? Zumindest bei einigen Themen herrscht Klarheit, dass sie die Menschen beschäftigen werden.

Mit den Füßen scharren die Kommunalpolitiker des Kreistags und in Geldersheim und Niederwerrn, damit es in der zivilen Nutzung der ehemaligen Conn-Kaserne endlich vorangeht. Einen Durchbruch bildete die Entscheidung der Bundesimmobilienverwaltung, das Gelände auch in Teilflächen der neuen Verwendung zuzuführen.

Niederwerrn kauft Motorpool

Das machte es möglich, dass in Kürze Niederwerrn den so genannten Motorpool, das ehemalige Fuhrparkgelände der US-Army nördlich der B 303, kaufen wird. Noch in diesem Jahr soll sich dort das erste Unternehmen ansiedeln.

Die Blicke richten sich in diesem Jahr weiterhin auf den Neubau der Autobahnbrücke Schraudenbach, deren Teilstück im Juni 2016 eingestürzt war.

Ursprünglich sollten die beiden Brücken in diesem Jahr fertig sein, doch das Unglück vor einem halben Jahr und seine Folgen brachten den Zeitplan mächtig in Verzug. Die Autobahn-Direktion rechnet damit, dass das Bauwerk für den Verkehr in Richtung Norden im Sommer fertiggestellt wird. Dann geht es an den Abbruch der zweiten alten Brücke.

Neue Brücken für die Autobahn

Das Projekt soll laut Autobahndirektion Ende 2018 beendet sein. Doch auch danach kommt die A 7 nicht zur Ruhe. Denn geplant sind weitere Brückenerneuerungen oder -sanierungen bis zum Biebelrieder Kreuz. Für drei Projekte hat die Regierung von Unterfranken im November und Dezember 2016 Planfeststellungsbeschlüsse erlassen.

Neuer Chef für Bergrheinfeld

2017 sind die Bürger zweier Gemeinden aufgefordert, ihren Bürgermeister zu wählen. In jedem Fall gibt es einen neuen Chef im Rathaus von Bergrheinfeld: Peter Neubert (seit 1999 im Amt) darf aus Altersgründen nicht mehr antreten. Um seine Nachfolge bewerben sich bei der Wahl am 12. März Ulrich Werner (CSU) und Thomas Meidl (SPD).

In Dittelbrunn strebt Willi Warmuth (CSU) seine zweite Amtszeit an, nachdem er 2011 den Bürgermeisterposten vom damals gestorbenen Michael Herterich übernommen hatte. Warmuth hat sich 2016 bei der Nominierung der CSU klar gegen Elena Lategahn durchgesetzt.

Abwechslungsreicher Wahlkampf

Ein Herausforderer Warmuths ist Jürgen Markert. Als CSU-Ortsvorsitzender von Holzhausen hatte sich Markert zwar bei der parteiinternen Nominierung im Herbst 2016 nicht beworben, sondern er fordert seinen Parteifreund Warmuth vielmehr als Kandidat der Unabhängigen Wählergemeinschaft Dittelbrunn heraus. Denn politisch grün sind sich die beiden nicht: Markert hat im Frühjahr 2016 die CSU-Gruppe im Gemeinderat verlassen und sich der Unabhängigen Fraktion angeschlossen. Neben Warmuth und Markert treten zur Bürgermeisterwahl auch Udo Jablonski (Christlich-Demokratische Wähler) und Werner Duske (Soziale Bürgerliste) an; letzterer gehörte früher der CSU-Fraktion im Gemeinderat an. Ein abwechslungsreicher Wahlkampf ist vorprogrammiert.

Favoritin Weisgerber

Die Bürgermeisterwahl von Dittelbrunn soll gemeinsam mit der Bundestagswahl am 17. oder 24. September stattfinden.

Bei diesem Rennen um ein Mandat in Berlin treten auch mindestens zwei Bewerber aus dem Landkreis Schweinfurt an: Anja Weisgerber (CSU, Schwebheim) gilt als aussichtsreichste Kandidatin, um zum zweiten Mal nach 2013 das Direktmandat für den Wahlkreis Schweinfurt-Kitzingen zu holen. Die SPD hat den Schonunger Markus Hümpfer nominiert.

Kirchweihen, Erntedank und Tänze um den Maibaum sind feste Bestandteile im Kalender der Feierlichkeiten im Landkreis. In Waigolshausen steht zudem die Einweihung des neu gestalteten Dorfplatzes an, in Waigolshausen und Theilheim begehen die Sportvereine 2017 jeweils ihr 90-jähriges Bestehen.

Vereinsjubiläen

Jubiläen anlässlich ihrer seit einem halben Jahrhundert währenden Existenz begehen unter anderem die Eigenheimer in Schraudenbach sowie die Musikvereine Egenhausen/Schleerieth und Wipfeld. Die Niederwerrner stoßen auf die Gemeindepartnerschaft mit Ifs (Frankreich) an, die es seit 25 Jahren gibt. Und im Mai feiert Vasbühl seine erste urkundliche Erwähnung vor 700 Jahren.

(Die Erstversion des Textes enthielt Fehler; dies ist eine korrigierte Fassung.)

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