Schweinfurt

Schweinfurt – Jetzt wird abgerechnet: Wie war Ihr Jahr mit Corona?

Ein Jahr, das uns alle in eine Ausnahmesituation gestürzt hat, an manchen Stellen auch verzweifeln ließ. Wir suchen Leser, die erzählen, was 2020 für sie bedeutet hat.
Der Mund-Nase-Schutz steht wie kaum etwas anderes für das Pandemie-Jahr 2020. Sogar dem Schweinfurter Dichter Friedrich Rückert hat man für das Kunst Kaufhaus eine verpasst.
Foto: Martina Müller | Der Mund-Nase-Schutz steht wie kaum etwas anderes für das Pandemie-Jahr 2020. Sogar dem Schweinfurter Dichter Friedrich Rückert hat man für das Kunst Kaufhaus eine verpasst.

2020 – Jetzt wird abgerechnet. So lautet der Titel einer Leseraktion, die am Ende des Jahres ein Bild davon spiegeln soll, was die Menschen im Raum Schweinfurt bewegt hat, was sie erlebt haben und was sie sich von 2021 wünschen. Auch wenn 2020 noch nicht ganz vorbei ist – für uns alle war es ein bewegendes Jahr, das manche oft verzweifeln ließ, manchen den Boden unter den Füßen weggezogen hat, anderen aber auch zeigte, was ihnen wichtig ist: Familie, Freunde, das Miteinander.

Seit Monaten gehen wir auf Abstand, aus einfachen Besuchen wird die Frage, ob es das Risiko wert ist, ob es überhaupt eines gibt. Corona bewegt uns alle – und hat viel verändert; auch in der Redaktion. Manche Kollegen arbeiten nur noch im Homeoffice, andere in den Redaktionsräumen, die Maske ist allgegenwärtig, der Abstand auch. Virtuelle Besprechungen statt echter Begegnungen, die auf ein Minimum reduziert worden sind. Die Leichtigkeit scheint vergessen, auch im privaten; vor allem seit Herbst, dem Zeitpunkt, als die Zahl der Infektionen wieder drastisch nach oben ging. Wir wissen, wir schreiben von Menschen, die von dem erneuten Lockdown stark betroffen sind; von Menschen, die unter der Kurzarbeit leiden, manchen, die um ihre Jobs bangen. Die Krise ist allgegenwärtig, doch es gibt auch Positives.

Krise und Lockdowns zeigen, dass es vor allem auf das Miteinander ankommt. Und fördern manchmal alte Talente oder Hobbys wieder zu Tage. Plötzlich Stillstand, Zeit, innezuhalten, mal wieder ein Buch zu lesen, zu stricken, zu nähen - nicht nur Alltagsmasken. Wir haben Terrassen neu gestrichen, Wohnungen renoviert, im Garten gewerkelt, gebacken, gekocht und alte Freunde mal wieder angerufen.

Ist 2020 am Ende doch nicht komplett schwarz, das totale Katastrophenjahr? Wir sind gespannt auf Ihre, auf Eure persönliche Geschichte. Denn jetzt wird abgerechnet. Und wir freuen uns schon jetzt auf viele Teilnehmer. Die Beiträge werden wir am Silvestertag veröffentlichen, online und auch in Ihrer Zeitung. Ob Kind, Teenager, Familien oder Senior – mitmachen kann jeder. Und das ist ganz einfach: Bis 21. Dezember ein Foto und etwa 800 Zeichen Text mit dem Stichwort "Mein 2020" an die Reaktionsadresse mailen (redaktion.schweinfurt@mainpost.de) oder per Post an das Schweinfurter Tagblatt (Schultesstraße 19a, 97421 Schweinfurt) schicken– und schon sind Sie, seid Ihr dabei. Wie war das Jahr 2020? Was hat Sie bewegt, was haben Sie erlebt und was wünschen Sie sich für 2021? Wir sind gespannt!

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