Ebrach

50 Jahre Glockenturm an der Schmerber Kapelle

Anlässlich des Jubiläums feierten die Pfarrerin Petra Hofmann und Dekan Albert Müller einen Waldgottesdienst. Foto: Steinmetz

Zum 50. Jubiläum der Einweihung des Glockenturms an der St. Wendelinskapelle bei Schmerb fand ein Waldgottesdienst statt, heißt es in einer Pressemitteilung. 1969 wurde der Turm für die Glocke vom Forstamt Ebrach und dem Steigerwaldklub errichtet. Pfarrerin Petra Hofmann und Dekan Albert Müller stellten die Bedeutung von Glocken für die Menschen heraus. Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner beleuchtete die Geschichte des Ortes und erinnerte an die Auffindung der Glocke auf dem Dachboden eines Hauses in Schmerb durch Forstamtsleiter Walter Hartmann vor 50 Jahren. Noch im Jahr 1800 bestand das Dorf aus 17 Häusern mit 84 Einwohnern. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gab es den Ort bereits vor der Gründung des Ebracher Klosters. Lediglich drei Häuser erinnern noch an das frühere Dorf. In einem sind zwei Reviersitze des Forstbetriebs Ebrach untergebracht. Für den Steigerwaldklub Hauptverein überbrachte Waltraud Steinmetz die Grüße des Vorstands Georg Zipfel und hofft, dass die Tradition den Gottesdienst bei der Wendelinskapelle zu feiern noch viele Jahre gepflegt und erhalten wird.

Der Glockenturm an der Schmerber Kapelle besteht seit 50 Jahren. Foto: Steinmetz

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