SCHWEINFURT

AKI-Geburtstag im Herbst

Seinen 25. Geburtstag feiert Der AKI-Förderkreis Industrie-, Handwerks- und Gewerbekultur Schweinfurt e. V. (kurz: AKI), der 1993 ins Leben gerufen wurde. 2009 erfolgte die Umwandlung in einen gemeinnützigen eingetragenen Verein. 386 verschiedene Aktivitäten hat der Pressebeauftragte Gerhard Fiedler ermittelt. Der Verein widmet sich der Bewahrung der Schweinfurter Industriegeschichte, indem sein Archiv akribisch verwaltet und dokumentiert, Veröffentlichungen tätigt, Ausstellungen durchführt und seit 2009 als Stützpunkt das Kleine Industriemuseum in der Spinnmühle eingerichtet hat.

Laut Fiedler soll nun anstelle einer Jubiläumsschrift eine Imagebroschüre entstehen, mit der man auch neue Mitglieder und Sponsoren gewinnen will. Zur Festveranstaltung im Museum Georg Schäfer zum Jubiläum in der ersten Oktoberhälfte ist ein Vortrag zur „Entwicklung der Schweinfurter Industrie“ von Roland Huttner geplant. Er geht auf technische Entwicklungen, die Entwicklungen einzelner Schweinfurter Großbetriebe, von der Schweinfurter Industrie gesetzte Grundlagen der Wälzlagertechnik, wesentliche Persönlichkeiten der technischen Entwicklung und soziale Leistungen der Großbetriebe ein.

Eigener Stand beim Stadtfest

Beim Stadtfest in Schweinfurt am 24. und 25. August ist der AKI natürlich mit einem Stand am Platz der Industrie auf dem Georg-Wichtermann-Platz dabei und informiert über sich und seine Ziele. Der Verein hat sich elf langfristige Ziele gesetzt und wird im zweiten Halbjahr einige davon verstärkt versuchen umzusetzen. Eines der wichtigsten Ziele ist, ein begehbares Depot für schwere Maschinen zu bekommen. Laut Fiedler finden derzeit Gespräche mit der Stadt zu diesem Thema statt, die weit gediehen sind. Ein geeignetes Depot für schwere Maschinen und Objekte der Industrie, die immer wieder von der Industrie angeboten werden, wird aus Sicht des AKI dringend benötigt. „Historisch wertvolle Maschinen und Objekte werden ansonsten entsorgt“, so Fiedler.

Erfreut ist man beim AKI auch, dass sich für „Das kleine Industriemuseum“ im Erdgeschoss der „Spinnmühle“ eine Erweiterungsmöglichkeit abzeichnet. Dazu müssen Abstellflächen umgenutzt werden. Ein weiteres wichtiges Ziel für den AKI ist es, neue Mitglieder zu gewinnen. Der Verein hat derzeit rund 40 Mitglieder und lediglich zwei Firmenmitgliedschaften. Mit der Teilnahme am Stadtfest erhofft man sich einen höheren Bekanntheitsgrad und breitere Unterstützung. Außerdem will man sich verstärkt der Professionalisierung und Digitalisierung des AKI-Archivs widmen. Im Rahmen der Datenaufbereitung zum 25-jährigen Jubiläum wurden bereits einige Schritte in diese Richtung unternommen, schreibt Fiedler.

Rückblick

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