Stammheim

Acht Einsätze und sechs „Neue“

Kommandant Christian Hogen nahm in der Hauptversammlung mit Simon Dereser, Daniel Endres und Frank Graf drei "Neue" in die aktive Wehr auf. Drei weitere konnten nicht dabei sein. Erste Gratulanten waren Vorsitzender Frank Flederer und zweiter Kommandant Andre Leixner (von links). Foto: Peter Pfannes

Achtmal rückte die Feuerwehr Stammheim in den vergangenen zwölf Monaten zu Brandeinsätzen aus. Sieben technische Hilfeleistungen und eine Sicherheitswache standen im Einsatztagebuch, das Kommandant Christian Hogen am Freitag in der Hauptversammlung der Wehr im Musikerheim vortrug. Insgesamt leisteten die Floriansjünger 169 Einsatzstunden. Bei 58 Übungen und Ausbildungen absolvierten die Aktiven weitere 1561 ehrenamtliche Stunden.

Dass sich die Bevölkerung auf ihre Wehr in Stammheim verlassen kann, hat seine Gründe: Regelmäßig werden Fort- und Ausbildungen wahrgenommen, sodass der Ausbildungsstand gut ist. Je ein Kamerad besuchte die Lehrgänge Zugführer, Gruppenführer, Truppführer, MTA Basismodul, Bootsführer, Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger, Gerätewart und Angehöriger einer Unterstützungsgruppe. Zehn Feuerwehrleute nahmen an der Realbrandausbildung in Niederwerrn teil. Die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" brachten 14 Kameraden erfolgreich hinter sich.

Ein weiterer Grund, dass die Wehr immer mit einer kompletten Mannschaft ausrücken kann, hat mit dem guten Nachwuchs zu tun. Mit den jugendlichen Eigengewächsen Cedric Seiler, Daniel Endres, Jeremy Kramny, Max Leixner und Simon Dereser nahmen Kommandant Hogen und sein Stellvertreter Andre Leixner eifrige Nachwuchskräfte in die aktive Wehr auf. Hinzu kam Frank Graf, ein erfahrener Feuerwehrmann, der jüngst zugezogen ist.

Die Jugendwehr nahm an sieben Übungen teil. Jugendwart Max Seißinger erinnerte an die jährliche Gruppenversammlung und an den Kreisentscheid, bei dem die zehn jungen Stammheimer den vierten Platz belegten. Weitere Aktionen des Nachwuchses waren die Spielstraße beim Tag der Feuerwehr, das Johannisfeuer, der Ausflug in das Kartcenter Gollhofen und die 24-Stunden-Übung mit der Jugendfeuerwehr Lindach. Beim Wissenstest erzielten die Jugendlichen drei Urkunden, einmal Silber und fünfmal Bronze. Für 2020 plant der Jugendwart neun Übungen.

Die Arbeiten im Feuerwehrverein skizzierte Vorsitzender Frank Flederer. Beim Vereinsschießen des Schützenvereins erwies sich eine Mannschaft der Floriansjünger als besonders treffsicher und sicherte sich den ersten Platz. Im März nahm man an der Flursäuberung der Interessensgemeinschaft teil. Erfolgreich verlief der Tag der Feuerwehr im Juni. Feuerlöschtraining und Schauübung waren die Höhepunkte. Gut besucht war die Johannisfeier, die wegen des starken Regens am Feuerwehrhaus stattfand. Den Kurs "Erste Hilfe am Kind" im Juni nutzten viele Teilnehmer aus der Bevölkerung. Die Hälfte der Winzerhalle wurde an das BRK vermietet, so Flederer. Ein zusätzliches Tor wurde eingebaut.

Mit Blick nach vorne nannte der Vorsitzende den Tag der Feuerwehr, der am 14. Juni stattfinden wird. Dabei soll die Staatsehrung für langjährige Feuerwehrdienstleistende der Gemeinde mit ausgerichtet werden.

Franz Moller dankte den Kameraden für die Leistungen im vergangenen Jahr. Das Ratsmitglied betonte, dass die Gemeinde ihre Feuerwehren immer unterstützt.

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