München

Aiwanger gibt Widerstand gegen SuedLink-Trasse auf

Söder zwingt den Koalitionspartner bei den großen Strom-Autobahnen auf seinen Kurs - eine umstrittene Stromleitung von Thüringen nach Unterfranken soll jedoch wegfallen.
Bayerns CSU/FW-Koalition steht laut Ministerpräsident Markus Söder "ohne Wenn und Aber" zum Stromtrassen-Ausbau in Bayern. Zwei geplante Leitungsverbindungen nach Grafenrheinfeld sollen jedoch gestrichen beziehungsweise unter der Erde verlegt ... Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat seinen Widerstand gegen den Bau der großen neuen Stromtrassen SuedLink und SuedOst-Link nach Bayern aufgegeben: "Ich sehe die bundesrepublikanische Beschluss-Lage und kann nichts dagegen machen", sagte Aiwanger nach einer Kabinettssitzung mit dem Schwerpunkt Energiepolitik in München. Bislang hatte Aiwanger stets darauf gesetzt, durch einen verstärkten Ausbau dezentraler Energieerzeugung in Bayern den Bau der neuen Strom-Autobahnen doch noch zu verhindern. "P44" nach Grafenrheinfeld fällt weg, "P43" kommt unter die ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen