GEROLZHOFEN

Aldi-Kreisel kommt jetzt doch

Seit zehn Jahren, also noch unter Bürgermeister Hartmut Bräuer und dann auch unter Irmgard Krammer, versucht die Stadt, die stark frequentierte Kreuzung der Staatsstraße nach Mönchstockheim mit der Ortseinfahrt nach Rügshofen und der Straße „Am Spielsee“ durch einen Kreisverkehr zu entschärfen. Mal war das Vorhaben schon kurz vor der Realisation, dann wurde es wieder verworfen, angeblich weil das Verkehrsaufkommen doch zu gering für einen Kreisel war. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Stadtrats sagte Bürgermeister Thorsten Wozniak nun völlig überraschend, der Kreisel könne doch gebaut werden. Auf Nachfrage sagte er am Mittwoch, er habe sich schon vor seiner Zeit als Bürgermeister zumindest für eine sichere Fußgänger-Überquerung an dieser Stelle eingesetzt. Nun sei er nach einer Veranstaltung mit Staatssekretär Gerhard Eck ins Gespräch gekommen, der ihn darauf hingewiesen habe, dass im bayerischen Doppelhaushalt 2013/14 Geld für Projekte bereitsteht, die Kommunen in Sonderbaulast tragen. Das heißt: Die Stadt ist Bauherr für den Kreisel, bekommt dafür aber einen hohen Staatszuschuss von 85 Prozent.

Die Kosten beziffert der Bürgermeister auf rund 500 000 Euro, das heißt, für die Stadt blieben 75 000 Euro. Weitgehend fertige Pläne für den Kreisel liegen bereits auf dem Tisch. „Auch Bürgermeisterin Irmgard Krammer war hier schon sehr weit“, will Wozniak die Lorbeeren nicht alleine ernten.

Thorsten Wozniak sieht in der plötzlichen Möglichkeit, den Kreisel zu bauen, kein reines Geschenk aus München, denn der Lkw-Verkehr zwischen der Abfahrt Gerolzhofen-Nord der B 286 und Donnersdorf ist angewachsen. Deswegen war nicht nur der Staatssekretär, sondern auch das Staatliche Bauamt sehr kooperativ bei dieser raschen Entscheidung. Der Kreisel wird schnell kommen, so Wozniak, denn die Mittel stehen bereits im Staatshaushalt bereit.

Der Kreisel mit 40 Meter Durchmesser bringt in Wozniaks Augen nicht nur mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer, sondern sorgt auch für einen Entschleunigung des stadtauswärts Richtung Mönchstockheim fließenden Verkehrs. Dort drücken die Verkehrsteilnehmer sehr oft spätestens ab der Schnellstraßen-Auffahrt schon auf die Tube.

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