Bischwind

Alle Bauplätze sind schon reserviert

Die Erschließungsarbeiten im Bischwinder Baugebiet haben begonnen. Inzwischen wurde auch der Verkaufspreis für das künftige Bauland festgelegt.
Die Erschließungsarbeiten im Bischwinder Baugebiet haben begonnen. Inzwischen wurde auch der Verkaufspreis für das künftige Bauland festgelegt. Foto: Marion Heger

Trotz der Unsicherheiten aufgrund der Corona-Krise vergab die Gemeinde Dingolshausen die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet "Kapellenhöhe II" in Bischwind. Architekt Wolfgang Müller stellte das Ausschreibungsergebnis  vor, dass mit 442 500 Euro erfreulicherweise gut acht Prozent unterhalb der Kostenschätzung liegt. Auf die Abwasseranlage entfallen 151 200 Euro, auf die Wasserversorgung 74 900 Euro, auf die Verkehrsanlage 214 000 Euro und auf die DSL-Versorgung 2 200 Euro.

Allerdings wies Müller darauf hin, dass die Entsorgung des anfallenden Aushubs nicht im Leistungsverzeichnis enthalten ist und hier die örtliche Beprobung abgewartet werden muss. Hier könnten noch Mehrkosten in Höhe  von 45 000 bis 75 000 Euro auf die Gemeinde zukommen.

Bürgermeister Lothar Zachmann gab bekannt,  dass aktuell bereits alle neun Bauplätze reserviert sind. Inwieweit diese auch verkauft werden, sei aufgrund der wirtschaftlicher Unsicherheiten natürlich nicht garantiert, so das Ortsoberhaupt. Die Mehrheit des Gemeinderates war sich einig, diese wichtige Investition nicht aufzuschieben. Zuvor hatte der Architekt auch darauf hingewiesen, dass ein Vergabeverzicht  rechtlich ein Problem darstellen könnte.

So folgte das Gremium dem Vorschlag des Architekturbüros und vergab die Erschließungsarbeiten mit einer Gegenstimme.

Aufgrund der aktuellen Zahlen konnte auch der Verkaufspreis für das Bauland in Bischwind neu kalkuliert werden. Dieser wird künftig 83 Euro pro Quadratmeter erschlossenes Grundstück betragen. Erst wenn die Erschließung fertig gestellt ist, sollen die ersten Bauplatzverkäufe vollzogen werden, damit sich Erschließungsarbeiten und erste Bautätigkeiten nicht im Weg stehen.

Einem Bauplan für den Neubau eines Doppelhauses in Bischwind auf einem bereits erschlossenen Grundstück stimmte der Gemeinderat zu. Mit drei Gegenstimmen wurden die notwendigen Befreiungen von den Festlegungen des Bebauungsplanes in Bezug auf die Geschosszahl, die Dachneigung und die Dacheindeckung erteilt. Der Bauherr darf zweigeschossig mit einem Walmdach mit einer Neigung von 22 Grad bauen und das Dach anthrazitfarben eindecken. Außerdem wurde der Überschreitung der Baugrenze von maximal einem Meter in Richtung eines gemeindlichen Weges zugestimmt.

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