EUERBACH

Attraktiv bleiben für junge Paare

Das Ziel der Gemeinde lautet, die drei Dörfer attraktiv für junge Leute zu halten, ihnen Möglichkeiten zu bieten, auch im Ort neu zu bauen. Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung dazu gleich mehrere Anfragen auf dem Tisch, wobei gerade die Ortsrandlagen gefragt waren.

Unter dem Thema Innenentwicklung standen fünf Bauobjekte auf der Tagesordnung. Aus Sömmersdorf kam eine Anfrage, im Bereich Brunngasse/Kirchberg zwischen Scheune und Obstbaumwiesen ein neues Wohnhaus zu errichten. Planungsrechtlich liegt das Vorhaben im Außenbereich, wofür kein Baurecht besteht. Über eine Einbeziehungssatzung könnte eine Bebauung ermöglicht werden, gab Bürgermeister Arthur Arnold das Ergebnis einer Begehung mit dem Beratungsarchitekten der Gemeinde und dem Eigentümer wieder.

Mehrere Auflagen seien zu beachten, von der Erhaltung der Scheune, über die Firstrichtung des Wohnhauses, bis zur Gebäudeproportion und dem Schutz der Obstbaumwiesen. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, eine entsprechende Einbeziehungssatzung vorzubereiten.

Das gleiche Instrument soll angewendet werden für die Bebaubarkeit eines Grundstückes am südlichen Ortsrand im Bereich Fichtestraße. Auch dort soll einem jungen Paar ein Neubau ermöglicht werden.

Der nächste Antrag betraf die Auenstraße in Euerbach im Bereich der Bachaue. Dort hatte der beratende Architekt zwar aus städtebaulichen Gründen von einer weiteren Bebauung – neben Unterer Mühle und transloziertem Fachwerkhaus - abgeraten. Aber der Gemeinderat stimmte zu, dort einen Neubau zu ermöglichen. Der Hochwasserschutz sei geklärt, das Wasser laufe südlich der Euer ab. Immissionsschutzrechtliche Belange müssen noch geklärt werden.

Geklärt werden soll auch, inwieweit das ehemalige Soli-Sportgelände in Obbach, das jetzt wieder im Besitz der Gemeinde Euerbach ist, bebaut werden kann. Im Flächennutzungsplan ist das Gelände als Sportgelände ausgewiesen. Nun soll eruiert werden, ob eine Wohn- oder Gewerbenutzung möglich ist.

Einverstanden mit Umbau und energetischer Sanierung war der Gemeinderat als sogenannte Sanierungsstelle bei einem Wohnhaus in Obbach an der Ecke Sulzthaler- und Greßthaler Straße. Für die Gestaltung des Freibereichs wäre auch öffentliche Fläche einzubeziehen, erläuterte Arnold. Nach der Beratung des Architekten soll eine Begrünung sowie ein Baum dort das Ortbild aufwerten.

Das schriftliche Einverständnis des Anwohners dazu verlas Arnold in der Sitzung, nachdem der Obbacher Gemeinderat Günter Hutter bekannt gegeben hatte, der Eigentümer wolle dort keine Bepflanzung, sondern die Fläche pflastern. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, die Veränderungen vorzubereiten und den Widerspruch zu klären.

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