NIEDERWERRN

Auf den Spuren der Urgroßväter: Eine Ausstellung als Zeitreise

Es ist der Schrecken des Krieges, der sich in Fundstücken aus der Zeit des Ersten Weltkrieges zeigt. Wie war es damals in Niederwerrn? Roland Fick hat dem nachgespürt.
Blick in die Geschichte: Ausstellungsorganisator Roland Fick und Bürgermeisterin Bettina Bärmann. Foto: Foto: Uwe Eichler
Inmitten der Materialschlachten des Ersten Weltkriegs kam auch an der Heimatfront die große Ernüchterung. Die zuständigen Generäle des I., II. und III. Bayerischen Armeekorps erließen „zur Sicherstellung des Bierbedarfs des Heeres und der Zivilbevölkerung“ Anordnung, dass Gerstensaft nur noch mit einem Stammwürzegehalt von „6 vom Hundert“ oder aber „3,5 bis 4 vom Hundert“ gebraut werden durfte – letzteres unter der Bezeichnung „Dünnbier“. Auf die Durststrecke eingeschworen wurde die Bevölkerung im Amts- und Anzeigenblatt für das königliche Bezirksamt ...
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