Auf zum gepflegten Abtanzen

Mix aus (Post-)Hardcore, Metal, (Post-)Rock und geschmackvollen Pop-Sprenkeln – Being As An Ocean
Mix aus (Post-)Hardcore, Metal, (Post-)Rock und geschmackvollen Pop-Sprenkeln – Being As An Ocean Foto: Kingstar Music
Henrik Freischlader Band – Blues

Fr., 5. April, 21 Uhr, großer Saal Nach zahlreichen Experimenten, ob im Trio oder mit einer achtköpfigen, international besetzen Big-Band, kehrt Henrik Freischlader nun wieder dorthin zurück wo für ihn alles begonnen hat – zum Blues. Oldschool ist die Devise – mit dem Bus herumfahren und live spielen – in coolen Clubs, für echte Musikliebhaber und mit einer gut eingespielten Band. Die Liebe zu handgemachter Musik, besonders zu Blues und Soul, verbindet die Musiker. Schlagzeuger Moritz Meinschäfer mag trockene Sounds und verlässliche Grooves. Seine Stärke ist es, die Songs elegant und definiert zu untermauern. Armin Alic am Bass rundet das Fundament der Band mit filigran pumpenden Basslinien ab und bildet die Brücke zur Fläche. Roman Babik spielt Hammond-Orgel, Rhodes, Wurlitzer, Piano. Geschmackvoll und bescheiden hat auch er die Songs im Blick, wenn er nicht gerade ein triumphales Solo spielt. Das darf man auch von Marco Zügner am Alt-Saxophon erwarten – sein samtig-weicher Sound überzeugt durch lässiges Timing, er spielt nicht selten auch im Satz mit der Gitarre. Und die spielt Henrik Freischlader, der Autodidakt, intuitiv und mit Gefühl. Durch seine Musik sagt er, was er zu sagen hat – so ist jeder Ton ein Ausdruck der lebendigen und zeitlosen Sprache des Blues! Mit brandneuem und uraltem Material macht sich das Quintett auf den Weg zu Clubs und Festivals in Europa. Die Vorfreude ist groß, der Spaß vorprogrammiert und die neuen Songs sind ziemlich funky.

Party Deluxe – First Class Party

Sa., 6. April, 22 Uhr, großer Saal Endlich ist wieder Party Deluxe im Stattbahnhof. Also heißt es wieder: in Abendkleid und Anzug werfen und hübsch machen für's gepflegte Abtanzen. Zwischen 23 und 2 Uhr hat die TG-Big-Band zwei Auftritte: Die 20-köpfige Band in der klassischen Swing-Besetzung mit Trompeten, Posaunen, Saxofonen und einer Rhythmusgruppe aus Klavier, Bass und Schlagzeug spielt haufenweise Swing- und Jazzklassiker im Bigband-Sound. Davor, dazwischen und danach gibt's wieder Easy Listening, Swing, Oldies und Tanzmusik aus der Konserve. Auch eine extra Cocktailtheke ist aufgebaut. Einlass nur in gepflegter Abendgarderobe.

Ohrenfeindt – Vollgasrock

Fr., 12. April, 21 Uhr, großer Saal Mit Ohrenfeindt kommt Vollgasrock in die Clubs unserer Nation. Mit hochgekrempelten Ärmeln und dem letzten Schluck aus dem Bierglas geht es für die Hardrocker aus St. Pauli gewohnt dreckig, laut und unangepasst zurück auf die Bühne. Seit der Gründung hat sich Ohrenfeindt stetig verändert, lediglich Fronter Chris Laut steht noch an Ort und Stelle. Der ursprüngliche Sound aus harten, bluesigen Gitarrenriffs und rauem Gesang ist aber geblieben. Und ihre Kulthymne „Harleyluja“ schaffte es auf den 100-Jahre-Harley-Davidson-Sampler. Die Hamburger Antwort auf AC/DC sagt, was sie denkt: Geschichten, die das Leben schreibt; über die Liebe, das Hinfallen und Aufstehen und über die klassischen Rockerthemen natürlich. Fette Riffs, donnernde Drums, rauer Gesang und Flaschenhals-Gitarre wirken in kleinen Clubs genauso wie auf großen Bühnen: Absolut fett! Support sind die Heavy Rocker 5 Aces.

First Act Night – Bandwettbewerb

Sa., 13 April, 20.30 Uhr, großer Saal „First Act Night“ – das Newcomerfestival im Stattbahnhof. Sechs junge und/oder neue Bands sind dabei, bei einigen ist es der erste Auftritt überhaupt („first act“). Jede Band hat 25 Minuten Spielzeit, um das Publikum und eine Fachjury zu überzeugen, danach wird abgestimmt und eine Siegerband gekürt. Diesmal dabei: Avy (Indie Rock, Bad Neustadt an der Saale), Tree of Life (Rock, Mainberg), Lampion Joe (Rock, Schweinfurt), Twisted Rose (Indie Rock/Classic Rock, Giebelstadt), Fading Memory (Punkrock, Weipoltshausen), Death By Rhino (Stoner Metal, Schweinfurt), Einlass ist um 20 Uhr, Beginn pünktlich um 20.30 Uhr.

Acht Eimer Hühnerherzen – Punk

Di., 16. April, 20.30 Uhr, großer Saal Acht Eimer Hühnerherzen – ein halbakustisches Nylonsaiten-Trio mit drei Musikstilen: Powerviolence-Folk, Kakophonie und Bindungsangst. Die Berlin-Kreuzberger spielen Wandergitarren-Punk mit Fuzz und Driver für die drei großen „A“s im S-Bahn-Gürtel: Alleinerziehende, Alkoholiker und Allergiker und für alle Heiter-Depressiven.

Being As An Ocean – Hardcore

So., 21. April, 20.30 Uhr, großer Saal Kaliforniens pulsierende Punk- und Hardcore-Szene befördert seit Jahrzehnten hungrige, eigenwillige Bands auf die Bühnen der Welt. Dass innovative musikalische Ideen nicht nur in den Metropolen geboren werden, stellen Bands wie Being As An Ocean unter Beweis: Das Quintett aus Alpine, San Diego hat Spaß daran, die Grenzen des Hardcore auszuloten. Der dynamische Fünfer tourte mit seinem Mix aus (Post-)Hardcore, Metal, (Post-)Rock und geschmackvollen Pop-Sprenkeln quer durch die Welt, wobei gerade die hiesigen Bühnen für sie wie eine zweite Heimat geworden sind. Und so folgen sie im April wieder den Rufen der Fangemeinde und schleudern ihre Songs quer durch vierzehn europäische Clubs und Hallen. Nach Headline-Auftritten im Rahmen der „Never Say Die!“-Tour kann man Being As An Ocean nun auch auf allen Stationen der Impericon-Festivalserie und als Headliner in zahlreichen Städten erleben. Und mit dem kanadischen Hardcore-Kraftpaket Counterparts steht ihnen ein ebenbürtiger Partner für die Clubkonzerte zur Seite.

VORSCHAU: Bold – Hardcore

Mi., 1. Mai., 20.30 Uhr, großer Saal Bold – das NYHC-Urgestein ist zurück. Bold war neben Bands wie Youth of Today und Side by Side ein wichtiger Teil der Straight-Edge-Bewegung der 1980er.

Depeche Reload – Tribute-Band

Fr., 3. Mai, 21 Uhr, großer Saal Depeche Reload, haben das Ziel, so zu klingen wie Depeche Mode live – ohne irgendwelche Programme, die im Hintergrund laufen.

Rückblick

  1. Das ganz besondere Nachsommer-Gefühl
  2. Poetry Slam hat sich etabliert
  3. Kleinod für Freunde der Buchkunst
  4. Dichterzimmer mit Augenzwinkern
  5. Junge Wilde und ihr Putsch
  6. Wie aus einem Fantasy-Roman
  7. Aus Matze Rossis Wohnzimmer
  8. Ein Schweinfurter in Berlin
  9. Planungen laufen trotz Corona weiter
  10. Poetry Slam in den Wohnzimmern
  11. Nahrung und Trost für die Seele
  12. Lustspiel wird Lehrstück über Missbrauch
  13. Satirischer Zündstoff
  14. Musikalischer Saison-Querschnitt
  15. Werke von Mahler, Dvoøák und Zemlinsky
  16. Nur mit dem Smartphone lernen
  17. „Ois is Blues“ – Willy Michl wird 70
  18. Kunstkaufhaus zum sechsten Mal
  19. Diese E-Books liest Schweinfurt in Corona-Zeiten
  20. Bernsteinfarben, feinherb, süffig
  21. Der Zauber mediterraner Kulturen
  22. Eine Ode an Liebe und Freiheit
  23. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden
  24. Anspruchsvolles für Flöte und Streicher
  25. In der Königsklasse
  26. Sternstunden am Klavier
  27. In Andenken an einen Engel
  28. Sichtbares im Unsichtbaren
  29. Spielzeug aus Schweinfurt
  30. Der größte deutsche Medienskandal
  31. Hommage an einen Weltstar
  32. Künstler mit Talent und Potenzial
  33. Rückert hätte kein Denkmal gewollt
  34. Stilikone und Liebling der Epoche
  35. Zunehmen vor dem Abnehmen
  36. Kurzfilmtage auf Herbst verschoben
  37. Kunstkaufhaus und Kunst-Karrée
  38. Hardcore für die Seenotrettung
  39. Skandalumwittert und revolutionär
  40. Von hohen Herren und bösen Schweinen
  41. Eine Hommage an Ernst Mosch
  42. Farben und ihre Wirkung auf Körper und Seele
  43. Vom Wert des Lebens und des Todes
  44. Oskar und Oma Rosa
  45. Tanzende Küken in ihren Eierschalen
  46. Eine große Liebe in modernen Zeiten
  47. Klassische Musik mit Slapstick
  48. Der Zauber des Schauspiels
  49. Künstler aus der ganzen Welt zu Gast
  50. Bummeln und Kunst shoppen

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