SCHWEINFURT/GRAFENRHEINFELD

Aufatmen kann die Bevölkerung nicht

Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld wird abgeschaltet, nun wohl am 20. Juni. Das bedeutet das Ende der Atommüllproduktion und schädlicher Emissionen aus dem "Normalbetrieb". Aufatmen kann die Bevölkerung aber nicht.
Diskussion: Auf dem Podiums saßen von links Jochen Stay, Babs Günther, Landrat Florian Töpper, Christian Frank (Landratsamt) und Herbert Barthel (Bund Naturschutz). Eon und Umweltministerium hatten abgesagt. Dafür standen die Pappkameraden. Foto: Foto: Hannes Helferich
Es bleiben das Zwischenlager und der Rückbau. Und diese Hinterlassenschaften sind alles anderes als harmlos, wie hochkarätige Experten bei einer vom Aktionsbündnis gegen Atomkraft veranstalteten Fachtagung verdeutlichten. Viele Teilnehmer verließen das Augustinum in Schweinfurt jedenfalls sehr nachdenklich. Sechs Referate, eine Podiumsdiskussion. Der Tagungsort ist in den acht Stunden durchgängig gut besetzt, rund 120 diskussionsfreudige Teilnehmer sind es insgesamt, darunter Bürgermeister (Dittelbrunn, Niederwerrn), Kreis-, zwei Stadträte, Vertreter von Widerstandsgruppen, normale Bürger. Bündnissprecherin ...
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