UNTERSPIESHEIM

Aufgabe der Kommune übernommen

Der Staat ehrte in Unterspiesheim langjährige Feuerwehrleute: (von links) Kreisbrandmeister Christian Eichel, Kommandant Andre Schirmer, Michael Kobosil (25 Jahre), Kreisbrandmeister Jens Michl, der zweite Bürgermeister Martin Mack, Alexander Bönig (25, Unterspiesheim), die stellvertretende Landrätin Christine Bender, Bernd Geisel (40 Jahre, Zeilitzheim), Frank Tonat, Sebastian Henkel (beide 25, Unterspiesheim), Klaus Niedermeyer (25, Stammheim), Vorsitzender Harald Weber, Kreisbrandrat Holger Strunk, Ehrenkreisbrandrat Georg Seufert. Foto: Rainer Ullrich

Die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen verlangen von unseren Feuerwehren eine noch stärkere überörtliche Zusammenarbeit“, stellte der zweite Bürgermeister Martin Mack anlässlich der staatlichen Ehrung von Feuerwehrleuten für 25-jährige und 40-jährige Dienstzeiten fest. Sie fand im Rahmen des Tages der offenen Tür der Feuerwehr in Unterspiesheim für alle Wehren der Gemeinde Kolitzheim statt.

Was den Brandschutz als Pflichtaufgabe von den anderen Aufgaben der Gemeinde unterscheide, sei, dass dieser von Freiwilligen übernommen werde, ehrenamtlich, so Mack. Die Ehrung für jahrzehntelangen Feuerwehrdienst verband er mit einem Dank der Gemeinde an die, die den Feuerwehrdienst ohne großes Aufsehen zum Wohl der Allgemeinheit verrichten, manchmal auch unter Gefahr für Leib und Leben.

Für die Gemeinde sei es deshalb selbstverständlich, die Wehren gut auszustatten. Dies sei durch den Kauf neuer Feuerwehrautos, moderner Einsatztechnik und durch Neu- und Umbauten der Feuerwehrhäuser in Herlheim, Oberspiesheim, Stammheim und Zeilitzheim zum Ausdruck gekommen. Zur Freude der Wehr in Unterspiesheim kündigte Mack den Neubau eines Feuerwehrhauses in den nächsten Jahren an. Dies sei im Etat bereits vorgesehen.

Trotz der erforderlichen überörtlichen Zusammenarbeit sei es in der Flächengemeinde Kolitzheim mit ihren acht Ortsteilen wichtig, möglichst in jedem Dorf eine Feuerwehr zu haben, die die örtlichen Gegebenheit am besten kennt, betonte Mack. Für den Landkreis Schweinfurt dankte die stellvertretende Landrätin Christine Bender den Geehrten. Mit der B286 und dem Main als Wasserstraße haben die Feuerwehren in der Gemeinde Kolitzheim besondere Aufgaben. Gerade die vergangenen Woche haben das große Einsatzspektrum der Feuerwehren beim Brand auf der Mülldeponie in Bergrheinfeld, bei technischer Hilfe beim Unfall auf der B286 und sogar bei der Einrichtung der Notunterkunft für 200 Flüchtlinge in Gerolzhofen vor Augen geführt. Die Feuerwehren seien ein großes Vorbild für den ehrenamtlichen Einsatz und das Vereinsleben in den Dörfern.

Sie vermittelten Jugendlichen wichtige soziale Werte und führten an den Dienst am Nächsten heran. Die zu Ehrenden trügen durch ihre Treue zur Feuerwehr auch zum Gemeinschaftsleben in der Gemeinde und im Kreis bei, so Bender.

Kreisbrandrat Holger Strunk überreichte die Ehrenurkunden des Freistaates und die Ansteckkreuze. Er freute sich über die gute Jugendarbeit im Kreis und hob die der Wehren in der Gemeinde Kolitzheim noch zusätzlich hervor. Der Unterspiesheimer Feuerwehrvorsitzende Harald Weber betonte, dass neben der Jugendarbeit auch erfahrene Kameraden gebraucht würden – wie die Geehrten.

Die Geehrten

Sebastian Henkel, Michael Kobosil, Alexander Bönig und Frank Tonat (alle 25 Jahre, Unterspiesheim), Bernd Geisel (40, Zeilitzheim), Klaus Niedermeyer (25, Stammheim).

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