WERNECK

Augenarzt im ehemaligen Blumenladen?

Im Gewerbegebiet an der A 70 plant die Gunnar und Gudrun Hiller GbR aus Niederwerrn den Neubau eines Baumarktes. Mit 1250 Quadratmetern Grundfläche liegt das Vorhaben über den im Bebauungsplan erlaubten 1000 Quadratmetern. Laut Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl erhielten in der Vergangenheit Bauvorhaben im Gewerbegebiet bereits wiederholt Befreiungen von dieser Festsetzung. Eine solche gewährte der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung einstimmig auch dem Baumarkt und sprach sich für das Vorhaben aus.

Für die wiederholt gewünschte Niederlassung eines Augenarztes in Werneck bilden die Niederlassungsbestimmungen eine bis heute unüberwindbare Hürde. Begrüßt wurde deshalb vom Rat das Vorhaben von Dr. Günter Hofmann, im Gebäude des ehemaligen Blumenladens in der Wernecker Schönbornstraße eine Filiale seiner Schweinfurter Augenarztpraxis zu eröffnen. Der beantragten Nutzungsänderung stimmte der Rat einstimmig zu, zumal das Bauamt keine Bedenken geäußert hatte und die Stellplatz-Anforderungen wohl erfüllt würden.

Mit der Einführung der elektronischen Registerführung wird nun die Ernennung eines stellvertretenden Standesamtsleiters in der Marktgemeinde erforderlich. Der Rat ernannte mit sofortiger Wirkung Oswald Eschenbacher zum stellvertretenden Leiter des Wernecker Standesamtes.

Dank an Ehrenamtliche

Seit Eröffnung des Egenhäuser Bildstockzentrums im Mai 2010 wurden fast 1900 Besucher und rund 100 Führungen gezählt, informierte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl. Betreut wird die Einrichtung im Öffnungszeitraum von Ostern bis Allerheiligen von einem ehrenamtlichen Arbeitskreis. Dessen Mitglieder werden „als kleines Dankeschön“ von der Gemeinde zu einem Besuch des Bandkeramischen Museums in Schwanfeld eingeladen. Vom örtlichen Steinmetz Julius Katzenberger sei für das Bildstock-Museum eine wunderschöne Spendenbox gefertigt worden, so Baumgartl und bedankte sich. Von den Besuchern, die das Museum kostenfrei besichtigen können, wurden seit Sommer 2011 rund 600 Euro gespendet, die zur Deckung der Unkosten verwendet werden.

Einfließen sollen die Spendengelder künftig aber direkt in den allgemeinen Haushalt. Damit folgte der Rat einer Empfehlung der Prüfer des Bayerischen Prüfungsverbands. Laut Baumgartl waren die Prüfer für mehrere Wochen im Rathaus unterwegs und hielten dabei 21 Punkte fest, die nun abgearbeitet werden müssen. Dazu zählten eine Anpassung der Mehrwertsteuersätze bei der Wasser- und Abwassersatzung sowie die Anpassung der Erschließungsbeitragssatzung bei der Abrechnung von Wendehämmern. Wie von den Prüfern empfohlen stimmte der Rat zu, die Mustersatzungen anzuwenden.

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