Aus Werneck

Zuschuss:

Die katholische Kirchenstiftung in Stettbach beabsichtigt, die Kirchendecke mit Speicherbodendämmplatten auszulegen, um Heizkosten zu sparen. Die Gesamtkosten mit Entsorgung der alten Dämmung bezifferte die Kirchenstiftung auf 4000 Euro und bat die Gemeinde um einen Zuschuss. Den gewährte der Gemeinderat gemäß der üblichen Zuschussregelung einstimmig: zehn Prozent der Kosten, maximal 400 Euro.

Vergabe:

Für die Anbindung der Phosphatfällmittelstation und der Heizungssteuerung an das Prozessleitsystem der Kläranlage sind im Haushalt 60 000 Euro eingeplant. Die Ausschreibung brachte als günstigsten Anbieter die Firma Siemens, die für die Arbeiten und die Ausrüstung 73 082 Euro veranschlagt. Der Rat vergab den Auftrag einstimmig.

Umbau der bank:

Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen ein Bauvorhaben in der ehemaligen Raiffeisenbank in Schraudenbach. Geplant ist der Umbau zu einer Physiotherapie-Praxis und die Erweiterung um einen kleinen eingeschossigen Anbau. Dem Bauvorhaben stimmten auch die Nachbarn zu.

ÖPNV:

Zum Fahrplanwechsel im Dezember soll das Gewerbegebiet an der A 70 an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden werden. Erforderlich war dafür eine Entscheidung über die Beschilderung im Bereich der Haltestellen. Der Punkt wurde vertagt, da der Rat noch Klärungsbedarf bezüglich Streckenführung und Fahrplan sah.

Windrad-Lehrpfad:

Nachträglich genehmigt hat der Rat die Bewerbung des Marktes für die Einrichtung eines „Windkraft-Lehrpfades“ auf Gemeindegebiet. Wie berichtet, wird der Landkreis Schweinfurt Windstützpunkt Unterfranken, was die Anlage eines solchen Windkraft-Lehrpfades beinhaltet. Wie Bürgermeister Baumgartl ausführte, bietet der Markt gute Voraussetzungen, was die Verwaltung zur Bewerbung bewog: das erste Windrad im Kreis, mittlerweile sieben Windräder in Betrieb, vier geplante Vorranggebiete, zahlreiche Genehmigungsanträge für weitere Windräder sowie einen „sehr aktiven“ Arbeitskreis Energie.

Zu lange Sitzungen:

Kritik äußerte Birgit Schmitt an übermäßig langen Gemeinderatssitzungen. So hätten sich die letzten drei Sitzungen bis 23 Uhr hingezogen. Das sei „ein bisschen zu viel“ und „sehr anstrengend“, bemängelte Schmitt mit Verweis auf die Berufstätigkeit der Räte und forderte Abhilfe. Als mögliche Alternative stellte die Bürgermeisterin bei umfangreichem Beratungsbedarf wöchentliche Sitzungen in den Raum. Eine weitere Diskussion erfolgte nicht.

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