GEROLZHOFEN

Aus der Sicht der Gegenwart

Katharina Wrona spielt als Wegbegleiterin die Rolle einer Rechtsanwältin. Foto: Jürgen Kohl

Zwischen den Aufführungen auf den vier Bühnen in der Altstadt „wandeln“ die Theaterbesucher bei „Du musst dran glauben“ zu Fuß zur nächsten Station. Die Gruppen werden dabei von Schauspielern begleitet, die auf den Fußwegen kleine Szenen inszenieren werden. Eine dieser Wegbegleiter ist die Gerolzhöferin Katharina Wrona.

Sie tritt auf dem Weg von der Echtervogtei zur Erlöserkirche als „Anwältin der Gegenwart“ auf. Gerade haben die Theaterbesucher miterlebt, wo unbarmherzig Zentgraf Valentin Hausherr mit angeblichen Drudern und Hexen umgegangen ist. Und sie haben verfolgt, wie der von Julius Echter nach Gerolzhofen geschickte bischöfliche Kommissar Vitus Zyrrer letztlich vergeblich sich bemühte, das Treiben des Zentgrafen zu beenden. Da entwickelt sich zwischen Zyrrer und der modernen Anwältin ein fiktiver Disput über die Probleme der Strafverfolgung und Wahrheitsfindung.

Katharina Wrona ist eine feste Größe beim Kleinen Stadttheater Gerolzhofen. Sie war schon bei mehreren Aufführungen dabei. „Als Mitglied des Kleinen Stadttheaters Gerolzhofen freue ich mich sehr, auch an diesem neuen Projekt mitwirken zu dürfen. Wie ich immer sage: Neues Stück, neues Glück“.

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Und was ist ihre Motivation, sich bei diesem zeitintensiven Projekt zu engagieren? „Als Schauspielerin reizt mich die Möglichkeit, immer wieder in neue Rollen schlüpfen zu können und neue Fassaden an mir zu entdecken“, sagt Wrona.

Das neue Konzept des Wandeltheaters sei für jedes Mitglied eine enorme Herausforderung und zugleich eine andere Form des uns bekannten Theaters. „Und für mich ist es auch neu, in einem mittelalterlichen Stück eine Person in der Gegenwart zu spielen.“

„Du musst dran glauben“ lautet der Titel des Stücks, das am 24. Mai seine Welturaufführung erleben wird. Zu dem mehrdeutigen Motto hat Katharina Wrona eine klare Meinung: „Der Glauben prägte die Menschen damals ebenso wie heute. Wir fragen uns oft, an was wir glauben. Aber wir sprechen es nicht aus, da uns der Mut fehlt, laut darüber zu reden, und zu sagen: Ich glaube…“

Kartenvorverkauf bei Teutsch am Turm, bei der Touristinformation und im Internet unter www.du-musst-dran-glauben.de Gespielt wird vom 24. bis 28. Mai und vom 1. bis 5. Juni 2017.

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