Schonungen

Beeindruckendes Konzert in der Kirche Sankt Georg

Begeisterte mit Gitarrenklängen in der neuen Kirche Schonungen: das Sextett "Pedrodracones" mit Peter Näder (von links), Ulrike Güntner, Barbara Beck, Theresia Dorsch, Alfred Müller und Arthur Stöhlein. Foto: Rita Steger-Frühwacht

Am Abend der Schonunger Weihnacht hatte die katholische Pfarrgemeinde zum Konzert in die neue Kirche Sankt Georg geladen. Internationale Advents- und Weihnachtslieder sowie Instrumentalmusik europäischer Komponisten präsentierte das Gitarrenensemble "Pedrodracones" unter Leitung von Peter Näder. Adelheid Saul, Kaplan Benjamin Odo und Bernhard Wenzel waren weitere Mitwirkende. Diakon Michael Wahler trug besinnliche Texte zur Adventszeit vor.

Mit festlichen Orgelklängen, mit dem "Kleinen Präludium und Fuge in B-Dur" von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750), einem deutschen Komponisten der Barockzeit, eröffnete Bernhard Wenzel das "Konzert zur Marktzeit Schonunger Weihnacht". Wenzel setzte mit der Toccata G-Dur von Theodore Dubois, einem Vertreter der Romantik in Frankreich, einen grandiosen Schlusspunkt der Veranstaltung.

Die sechsköpfige Schonunger Gitarrengruppe "Pedrodracones" war mit einer "Aria und Menuett" von Sperontes zu hören. Unter diesem Pseudonym veröffentlichte der aus Schlesien stammende Johann Sigismund Scholze (1705 bis 1750) eine Liedersammlung, die sich auch für den instrumentalen Vortrag eignet.

Irische Impressionen erklangen in der Kirche mit "Dance und O Carolans Melody". Es folgten eine Intrada sowie die Tänze Courante und Gaillarde von Melchior Franck (1580 bis 1639), einem deutschen Komponisten, dessen Werke von der Spätrenaissance zum Frühbarock überleiten.

Die Sopranistin Adelheid Saul trug die deutschen Adventslieder "Maria durch den Dornwald ging" und "Die Nacht ist vorgedrungen" vor. Nach Italien nahm sie die Zuhörer beim Adventslied "Caro Mio Ben" mit, jeweils an der Orgel begleitet von Bernhard Wenzel.

"Da freue ich mich, ein Lied aus meiner Heimat singen zu dürfen", bekannte Kaplan Odo Benjamin, ehe er in seiner Muttersprache Igbo, einer der Hauptsprachen seines Herkunftslandes Nigeria, "Engel auf den Feldern singen" anstimmte. Der amerikanische Gospel war mit "Soon and very soon" von Andraé Crouch (1942 bis 2015), gesungen von Benjamin Odo, vertreten.

Diakon Michael Wahler ergänzte das Musikprogramm mit einer Meditation über das göttliche Licht, das Jesus durch seine Geburt in die Welt gebracht hat. In einem zweiten Text stellte er die Frage "Wann ist Advent". Die Antworten darauf waren sehr verschieden. Sie ließen sich jedoch auf die letzte Aussage des Textes von Domkapitular Paul Weismantel (*1955) zusammenführen: "Wenn wir uns auf Jesus besinnen, dann ist Advent."

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