SCHWEINFURT

Behl: Jurist ohne braune Flecken

„Die Stadt ist ohne Reize, eine zerstörte Häßlichkeit, in der durch ruhige Aufräumarbeiten eine äußere Ordnung gelassen wird. Nur das Rathaus, ein reiner Renaissancebau, der etwas Schneckenhaushaftes hat und mit seinem über die Straße auf den Platz vorspringenden Teil die sonst so öde Spitalstraße malerisch ...
Carl Friedrich Wilhelm Behl: Präsident des Landgerichts Schweinfurt von 1946 bis 1954. Foto: Foto: Archiv
„Die Stadt ist ohne Reize, eine zerstörte Häßlichkeit, in der durch ruhige Aufräumarbeiten eine äußere Ordnung gelassen wird. Nur das Rathaus, ein reiner Renaissancebau, der etwas Schneckenhaushaftes hat und mit seinem über die Straße auf den Platz vorspringenden Teil die sonst so öde Spitalstraße malerisch abschließt, bietet einen das Auge erfreuenden Anblick.“ Wenig Schmeichelhaftes bringt Carl Friedrich Wilhelm Behl, erster Präsident des Landgerichts, am 6. Mai 1947 über seine neue Wirkungsstätte Schweinfurt zu Papier.
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