Schwebheim

Bei Schülerbetreuung Zeitplan und Kostenrahmen eingehalten

Stolz kann die Gemeinde auf ihre lichtdurchfluteten, großzügig angelegten und gut ausgestatten Räumlichkeiten im neuen Schülerhort sein. Foto: Ursula Lux

Im Schnelldurchgang präsentierte Bürgermeister Volker Karb angesichts einer längeren vorangegangenen Gemeinderatssitzung seinen Jahresrückblick. Er dankte Gemeinderat und Verwaltung für ihren Einsatz in einem "sehr arbeitsreichen Jahr", das aber für die Kommune auch "einen Sprung nach vorne" bedeutete.

Wirklich außergewöhnlich sei, dass die inzwischen fast alle fertig gestellten Arbeiten im Bereich Schülerbetreuung sowohl im Zeitrahmen als auch im Kostenplan geblieben seien. Von allen Seiten gebe es positive Rückmeldungen, das betreffe die neue Bücherei ebenso wie den erweiterten und renovierten Hortbereich. Für die nächsten Jahre sei man in diesem Bereich sehr gut aufgestellt, meinte Karb.

"Tolle Entwicklungen" verzeichnete er aber auch im sozialen Bereich. Inzwischen haben die Gemeinde gleich zwei Tagespflegestationen, und auch das Mehrgenerationenhaus lsei eine Bereicherung für die Gemeinde. Schon drei Jahre nach Gründung einen Bundespreis, den Demographiegestalterpreis zu erhalten, das sei schon etwas Besonderes, lobte der Bürgermeister das Team des Mehrgenerationenhauses.

Man arbeitet an der Barrierefreiheit

Die Gemeinde selbst habe begonnen an der Barrierefreiheit zu arbeiten, in einem ersten Schritt seien Bordsteinkanten abgesenkt worden, nächstes Projekt in dieser Sache sei es wohl den oberen Saal des Bürgerhauses barrierefrei erreichen zu können.

Frank Böhm und Christian Hennings, den beiden Landwirten im Gemeinderat dankte er stellvertretend für alle Bauern im Dorf für die vielen Blühstreifen in der Flur und den Einsatz im Entwässerungsprojekt.

Bemerkenswert ist für Karb auch das gut funktionierende Miteinander in der Gemeinde. So würden sich Verein bei den Kulturwochen mit engagieren, beim Weihnachtsmarkt stehe das halbe Dorf auf den Beinen und auch das Adventskonzert des Gesangvereins habe gezeigt, wie schön es sei, wenn viele Vereine zusammen etwas veranstalten und nicht jeder sein eigenes Süppchen koche. Der Gemeinderat und die Verwaltung hätten viel gebaut und viele Projekte angestoßen, aber letztlich seien es immer die Bürger, die diese mit Leben füllten, betonte der Bürgermeister.

Mahnende Worte

Die stellvertretende Bürgermeisterin Karin Model gab Karbs Dank an ihn selbst zurück. Sie dankte dem Bürgermeister für seine geleistete Arbeit und sein Engagement. Diesem Dank schloss sich auch Frank Böhm an. Er weitete sein dankschön vor allem auf die Bürger aus, die vieles mitgestalteten und sich engagierten. Für die Zukunft mahnte er an, den sozialen Wohnungsbau, Baugebiete für junge Familien und ein Gewerbegebiet nicht aus den Augen zu verlieren.

Böhm beschäftigte auch die Frage, warum in der Verwaltung so viele Überstunden angehäuft würden und bewährte Mitarbeiter der Gemeinde den Rücken kehrten. Dazu aber konnte Karb in öffentlicher Sitzung nicht Stellung nehmen.

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