Schweinfurt

Bestatter hat die Totenruhe nicht gestört

Ein Schweinfurter Bestatter wurde freigesprochen. Die Behandlung Verstorbener in Münnerstadt ohne Wissen der Angehörigen sei keine "Störung der Totenruhe".
Bestatter hat die Totenruhe nicht gestört
Die Versorgung Verstorbener eines Schweinfurter Bestatters im Ausbildungszentrum in Münnerstadt auch ohne ausdrückliche Erlaubnis der Hinterbliebenen war keine Störung der Totenruhe. So urteilt jetzt das Amtsgericht Schweinfurt. Foto: dpa
Die Anzeige eines gekündigten Mitarbeiters hatte Folgen für einen alteingesessenen Bestatterbetrieb in Schweinfurt. Ihm wurde eine "Störung der Totenruhe" vorgeworfen, indem er Verstorbene durch einen eigenen Mitarbeiter und einen Thanatopraktiker im Bundesausbildungszentrum in Münnerstadt habe versorgen lassen, ohne zuvor ausdrücklich die Zustimmung der Hinterbliebenen einzuholen. Vier solcher vermeintlicher Fälle aus dem Jahr 2013 und 2017 wurden am Dienstag vor dem Amtsgericht Schweinfurt verhandelt. "Heimlich" Verstorbene weggebracht? Der zentrale Vorwurf der Staatsanwaltschaft ...
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