GEROLZHOFEN

Bewerbung bei den Rotariern

Gudrun Schröder vom Rotary-Club Gerolzhofen-Volkach im Gespräch mit Sebastian aus der Klasse 9b. Foto: Horst Fröhling

Ein Bewerbungstraining durchliefen Schüler der neunten und zehnten Klassen der Mittelschule Gerolzhofen. Mitglieder des Rotary-Clubs Gerolzhofen-Volkach führten an zwei Schultagen Vorstellungsgespräche mit den Jugendlichen. Das Ziel: Sie fit zu machen für die erfolgreiche Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.

Leonhard Rosentritt, Präsident des Rotary-Clubs Gerolzhofen-Volkach, ging in einem Grußwort auf die Entstehung des Rotary-Clubs ein. Er gehe zurück auf einen Amerikaner, der im Kampf gegen die Kinderlähmung helfen wollte und zu Spenden für die Schutzimpfung aufrief.

Heute gebe es Rotary-Clubs in insgesamt 166 Staaten. Rund 1,2 Millionen Menschen seien Mitglieder, erklärte er. Diese kämen aus allen Bereichen der Gesellschaft. „Auch wir helfen bei verschiedenen Projekten in Afrika mit“, erklärte Rosentritt. „Außerdem unterstützen wir Jugendliche bei der Vorbereitung auf den Start ins Berufsleben.“ Es gebe zwar inzwischen genügend Ausbildungsplätze, doch seien manche begehrter als andere. Gerade deshalb sei die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche sehr wichtig.

Rektor Horst Fröhling dankte den Mitgliedern des Clubs für die Bereitschaft, sich für die Jugendlichen der Mittelschule zu engagieren. Hier stehe die Anschlussorientierung im Mittelpunkt.

Die Lehrkräfte hätten den Unterrichts- und Erziehungsauftrag, den Schülern in den letzten Schuljahren die Grundlagen für eine Berufsausbildung zu vermitteln und sie zur Ausbildungsreife zu führen.

Hauptziel des Projekts mit dem Club sei der Erwerb von Kompetenzen, die bei Bewerbung und Vorstellungsgespräch besonders relevant sind. Pünktlichkeit, angemessene Kleidung und gute Umgangsformen seien genauso wichtig wie eine gute Vorbereitung auf Standardfragen oder Informationen über den Betrieb.

Einen guten Eindruck hinlasse nur, wer nicht zu nervös erscheint, Blickkontakt hält, die Einstiegsfragen sicher beantwortet und sich traut, selbst die eine oder andere Frage zu stellen.

Die Gesprächspartner hatten bestimmte Erwartungen an den Bewerber: Sie wollten etwas erfahren über dessen Fähigkeiten, Interessen und ob er sich über seinen Wunschberuf und den Betrieb informiert hat.

Das Angebot zur Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club als kompetenten externen Kooperationspartner hatte Rektor Horst Fröhling gerne angenommen. Er dankte den Rotariern für die Bereitschaft, sich in der Mittelschule zu engagieren.

Verstärkter Praxisbezug und vertiefte Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern seien wesentliche Elemente des Profils der Mittelschule Gerolzhofen. „Wichtig ist, dass der Schüler nicht irgendeine Lehrstelle bekommt, sondern eine, die zu ihm passt“, erklärte Fröhling. Dabei komme es auf den ersten Eindruck an, für diesen gebe es keine zweite Chance.

Die Klassenleiter Daniela Weck (9a), André Kraus (9b), Steffen Braum (M10a) und Anneke Krüger (M10b) hatten die Projekttage im Unterricht vorbereitet. Hier ging es vor allem um die Gestaltung von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf. Jeder Schüler hatte im Vorfeld eine Bewerbungsmappe erstellen müssen. Diese war die Grundlage für die darauf folgenden Gespräche.

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