SCHWEINFURT

Blanko-Unterschrift für den Vater

Ein 61-Jähriger kassierte beim Jobcenter Geld für eine Wohnungsmiete, die er gar nicht bezahlte. Vor Gericht stand nun der „Vermieter“ – sein Sohn.
Gesetzesbücher (Symbolbild)
Gesetzesbücher (Symbolbild) Foto: Uwe Anspach (dpa)
Innerhalb von zehn Monaten zahlte das Jobcenter des Landkreises Schweinfurt 3150 Euro für Unterkunft und Heizung an den Vater aus – aber zu Unrecht, wie sich herausstellte. Ein Strafbefehl wegen Betruges flatterte deshalb nicht nur dem 61-Jährigen in Haus, der wider besseres Wissen den Antrag auf Leistungen gestellt hatte, sondern auch dem 38-jährigen Sohn, der per Unterschrift das Mietverhältnis mit dem Vater im Anwesen eines Dorfes im Landkreis Schweinfurt bestätigt hatte. Die Staatsanwältin sprach von einem „gemeinsamen Tatplan in bewusstem und gewollten Zusammenwirken“.
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